Forum-Politik packt Themen beim Schopf

Von: Gudrun Klinkhammer
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Forum Politik
Gehören zum Team: Elmar Farber, Walter Jordans, Dirk Siedler, Monika Ollig, Hans-Otto vpn Dannwitz und Elke Benetreu (v. li.). Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Markante Themen anpacken und aus verschiedenen Perspektiven einem möglichst breiten Publikum präsentieren, das hat sich das Forum Politik zum Ziel gesetzt.

Seit vergangenem Jahr gibt es die Gruppe, die sich aus mehreren Kooperationspartnern zusammensetzt und die das Forum in Form von Vorträgen und Diskussionsrunden auf den Weg bringen. Zu den Partnern zählen die Evangelische Gemeinde zu Düren, die Erwachsenenbildung im Kirchenkreis Jülich, die Bund-Kreisgruppe Düren, das Katholische Bildungsforum, der Katholikenrat, die Pfarre St. Lukas und die Gewerkschaften DGB/GEW.

Elmar Farber, der Leiter der Familienbildungsstätte der Evangelischen Gemeinde, erklärt: „Dass sich verschiedene Institutionen zusammengefunden haben birgt viele Vorteile.“ Gemeinsam schauen die Vertreter der Gruppierungen, welche Themen, möglicherweise speziell für Düren, interessant sind und wie die Vorschläge am besten umzusetzen sind. Pfarrer Hans-Otto von Dannwitz betont: „Ein großer Vorteil: Wir sind unabhängig und frei von jeglicher Parteipolitik.“

Zudem laufen die Vorbereitungen unkompliziert ab und werden auf mehrere Schultern verteilt. Themen waren bisher „Bergbau in der Schublade“, das Freihandelsabkommen und Salafismus. Pfarrer Dirk Siedler stellt in den Vordergrund, dass vor allem auch Themen aus der Bevölkerung aufgenommen werden sollen. Siedler: „Es ist ja schwer, Menschen zu motivieren, damit sie sich mit gesellschaftlichen Themen auseinander setzen.“

In den bereits gelaufenen Veranstaltungen habe sich gezeigt, dass das Angebot gerne angenommen werde. Elke Benetreu von der katholischen Erwachsenenbildung des Kirchenkreises Jülich stimmte den Kollegen zu. Walter Jordans von der Bund-Kreisgruppe wies in diesem Zusammenhang auf eine Handysammlung hin, die die Gruppe organisiert.

Jordans: „Wir organisieren eine Handy-Sammlung, bringen die Geräte zu zertifizierten Recyclern.“ Vier Veranstaltungen pro Jahr sind das derzeitige Ziel der Forum Politik-Gruppe. Am Dienstag, 5. Mai, lautet der Titel des nächsten Angebotes „In Würde sterben – Sterbehilfe erlauben oder nicht?“ Veranstaltungsort ist der große Saal der Evangelischen Gemeinde, Wilhelm-Wester Weg 1 in Düren. Auch der ehemalige Bundesminister Franz Müntefering hat angekündigt, an der Gesprächsrunde, die um 19 Uhr beginnt, teilzunehmen. Zusammen sollen sechs Diskutanten auf dem Podium Platz nehmen. Am Freitag, 28. August, soll es um Energiewende gehen.

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