Förderverein will die Kirche im Dorf halten

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Wollen sich dafür einsetzen, dass in Rölsdorf die Kirche im Dorf bleibt: Die Mitglieder des Fördervereins St. Nikolaus.

Rölsdorf. Der Förderverein will es richten: Die Kirche soll im Dorf bleiben. Dieses Ziel avisiert der „Förderverein St. Nikolaus“ an, der sich am Abend des Aschermittwochs gegründet hat und dem spontan 40 Mitglieder beigetreten sind.

Das Team um den Vorsitzenden Ingo Schloemer ist angetreten, um den Bestand des kirchlichen Lebens im Stadtteil Rölsdorf zu erhalten und zu fördern und insbesondere den Bestand der Pfarrkirche zu sichern. Schloemer: „Wir wollen nicht resignieren, sondern aktiv eingreifen“.

Im Anschluss an den Wortgottesdienst zum Aschermittwoch bat Diakon Hans Wilhelm Schundelmaier die Gläubigen um Mithilfe: „Gefährden wir nicht den Schatz, der uns von den Generationen vor uns zur Pflege und Weiterentwicklung und zur bestimmungsmäßigen Sakralnutzung übertragen wurde“. Die Kirche in Rölsdorf sei „Mittelpunkt, Wahrzeichen und Zeugnis, dass Gott in unserer Mitte ist“.

In einführenden Worten begründete Ingo Schloemer, der mit einem Team die Gründung des Fördervereins vorbereitete, dessen Notwendigkeit mit „einem Ausbluten des pfarrlichen Lebens“. Keine Pfarrcaritas, kein Kirchenchor und seit Jahren keine kirchliche Jugendarbeit mehr seien Beleg dafür, dass „wir uns einen Ruck geben müssen, um mit der Schließung der Kirche den völligen Niedergang zu verhindern“.

Für eine Mitgliedschaft im „Förderverein St. Nikolaus Düren-Rölsdorf“ sprachen sich anschließend mehr als 40 Personen aus. Sie erklärten schriftlich ihren Beitritt und wählten Ingo Schloemer zum Vorsitzenden. Zweiter Vorsitzender ist Fred Schröder, die Kassengeschäfte führt Franz Hützen. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Detlef Föhrer, Holger Kampelmann, Alfred Wollseiffen, Dr. Marita Bodes und Sandra Kraus. In fünf Arbeitskreisen will der Vorstand mit weiteren Interessierten und Fachleuten die Thematik aufgreifen und Alternativen erarbeiten.

Ingo Schloemer: „Der Förderverein kann Ideen entwickeln, Planungen anstoßen und finanzielle Unterstützung generieren und so Kirchenvorstand und anderen Gremien zuarbeiten“.

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