Mariawald - Förderverein unterstützt Weg des Abtes

Förderverein unterstützt Weg des Abtes

Von: Christoph Hahn
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Ihr Herz schlägt für Mariawald: Uber eine harmonische Jahreshauptversammlung des Vereins der Freunde und Förderer freuten sich der stellvertretende Vorsitzende Norbert Stoffers, Abt Josef Vollberg, Beisitzer Dr. Michael Röös, Geschäftsführerin Marianne Kaußen, der neue Vorsitzende Wilhelm Scheuvens (hier mit seinem Vorgänger Dr. Karl-Heinz Möller, rechts) und Beisitzer Dr. Guido Maria Wiesen. Foto: Hahn

Mariawald. Eine Ära ging zu Ende - und eine neue hat begonnen: Karl-Heinz Möller, seit 1995 Vorsitzender des „Vereins der Freunde und Förderer der Abtei Mariawald”, gab bei der Jahreshauptversammlung in den Räumen des Klosters sein Amt zurück.

Zum Nachfolger des Arztes aus Alsdorf wählten die Mitglieder Wilhelm Scheuvens. Er ist - wiewohl aus Waldenrath nahe Heinsberg gebürtig - bekennender Eifeler, arbeitet als Notar und sitzt für die CDU im Schleidener Stadtrat. Aus seiner Unterstützung für den konservativen Reformkurs des Abtes Dom Josef Vollberg machte der Jurist jedenfalls keinen Hehl: „Ich stehe voll und ganz hinter unserem Abt”, erklärte Scheuvens und hob „Tiefendimension und Würde” der tridentinischen Messe heraus.

Der neue Förderkreis-Chef sicherte dem Kloster-Oberen die volle Unterstützung seitens des Vereins, der derzeit dem Bericht von Geschäftsführerin Marianne Kaußen zu Folge genau 166 Mitglieder zählt, zu: „Wir halten den Weg von Dom Josef für absolut richtig.”

Auch die Debatten und Tagesordnungspunkte waren von Harmonie geprägt - und weckten schon von daher die Hoffnung darauf, dass Freunde und Trappisten künftig mehr als zuvor an einem Strang ziehen. Ein gelungenes Beispiel für die Kooperation zwischen „Weltlichen” und Ordensmännern stellte der alte und neue stellvertretende Vorsitzende Norbert Stoffers (auch er ein Gemünder) vor: In von ihm kommentierten Bildern ließ er noch einmal die Feiern zum Jubiläum der Erhebung von Mariawald zur Abtei vor 100 Jahren, die Ende September 2009 überaus großen Anklang fanden, Revue passieren.

Einen weiteren Höhepunkt der auch von Ortspfarrer Hans Doncks besuchten Versammlung stellten die Informationen des Abtes zur Entwicklung des Klosters dar. 14 Mitbrüder wohnen derzeit im Kloster, so ihr Vorsteher; drei weitere sind derzeit außerhalb des Hauses auf dem Höhenrücken des Kermeter oberhalb von Heimbach tätig. Zwei Novizen, von denen einer schon zum Priester geweiht worden ist, gebe es im Moment. Ein weiterer Anwärter (Postulant) und ein Oblate, der sich statt durch ein Gelübde durch ein Versprechen an die Gemeinschaft gebunden hat, kommen noch hinzu. Im Übrigen melden sich immer wieder am mönchischen Leben interessierte Männer: „Es gibt nach wie vor Interesse.” Jeder müsse aber auf seine Eignung hin kritisch überprüft werden: „Man muss gucken, wer kommt.” Dabei sei mit entsprechend, ob und wie sich der Bewerber in die Kommunität einfüge: „In einer solchen kleinen Gemeinschaft müssen Sie sehen, ob es passt.”

Auch zu Projekten nahm der Obere Stellung. So soll die bereits unter Federführung von Wirtschaftsleiter Wolfgang Nowak in Angriff genommene Rettung der Klausurmauer weitergeführt werden. Eine Veränderung soll es auch in der bei Wanderern und anderen Ausflüglern beliebten Gaststätte geben: Zusätzlich zu dem aus Anlass der Wiedereröffnung nach einem Wasserschaden platzierten Kreuz soll eine Muttergottesfigur an die Namenspatronin von Mariawald erinnern.
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