Förderverein der Internationalen Kunstakademie stellt sich vor

Von: Beate Weiler-Pranter
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Markus Schoeller (links) und sein Stellvertreter Guido Kohnen fördern die Heimbacher Kunstakademie.

Heimbach. Die erste Vorstandssitzung des „Fördervereins Internationale Kunstakademie Heimbach/Eifel” nutzte der Vorsitzende Markus Schoeller, um den neu konstituierten Verein der Öffentlichkeit vorzustellen.

„Unser Ziel ist es, möglichst viele Mitglieder und Sponsoren zu werben, damit wir die Arbeit der Akademie ideell und materiell unterstützen können!”

Der positive Rückblick auf das erste Veranstaltungsquartal der Akademie ließ die Anwesenden aufhorchen. „Wir haben das Jahr 2009 mit den Zahlen abgeschlossen, die wir uns vorgenommen haben!”, bilanziert ihr künstlerischer Leiter, Professor Frank Günter Zehnder, seit dem 12. Oktober letzten Jahres ebenfalls Beisitzer des jungen Fördervereins.

Auch der Start ins Veranstaltungsjahr 2010 sei mit 13 ausgebuchten „Schnupperkursen” ein voller Erfolg gewesen. „Seit unserem Kick off für die Kunst´ sprudeln die Anmeldungen - manche Ferienkurse sind jetzt schon fast ausgebucht!”, sagte Zehnder. Gemäß dem Motto „Jeder Mensch ist ein Künstler” (Joseph Beuys) werden ab Frühjahr 2010 auch günstige Kurse für Kinder und Jugendliche angeboten. „Zudem planen wir zehntägige âKunstferien´ für diese Zielgruppe”, erläutert Zehnder. Mit der Stadt Heimbach und dem Team des barrierefreien Jugendgästehauses in Heimbach-Hergarten werden zur Zeit abwechslungsreiche Urlaubsabenteuer arrangiert. Nach jeweils einem halben Tag mit Sport, Spiel und Schwimmen können sich die Kinder anschließend der Kunst widmen - egal, ob sie sich für Töpferei, Malerei oder Fotografie interessieren...

Sobald die organisatorischen Vorbereitungen unter Dach und Fach sind, erscheint eine spezielle Broschüre.

Außerdem werden in Zukunft auch junge Menschen beraten, die sich für ein kreatives Kunst- oder Design-Studium entscheiden. „Unsere 41 Dozenten aus dem In- und Ausland können dabei helfen, eine erfolgreiche Bewerbungsmappe für die jeweilige Universität oder Fachhochschule zusammenzustellen!” Für die bislang 43 Fördervereinsmitglieder der Kunstakademie Heimbach soll in Zukunft zusätzlich ein „Newsletter-System” aufgebaut werden, damit sie umgehend über Programme und Publikationen informiert sind und so schnell „mitreden und mit entscheiden können”.

Solch richtungweisende Ausblicke beflügelten das Engagement des Fördergremiums: „Für diese Ziele werde ich bei den Dürener Firmen vermehrt Klinkenputzen´, um weitere Sponsoren zu finden”, versprach Vorsitzender Markus Schoeller, Chef vom Teppich-Werk „Anker”. Außerdem will er externe Ausstellungen ermöglichen: Schloss Burgau oder das erweiterte Leopold-Hoesch-Museum seien ideale Plätze, um die im Kunstbetrieb der Akademie entstandenen Werke einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Frage, ob denn auch die Vorstandsmitglieder des Fördervereins bereits ein Seminar an der Heimbacher Kunstakademie belegt hätten, beantwortete Markus Schoeller nach einer kurzen Pause mit einem herzhaften Lachen.

„Für mein Abitur habe ich damals im Leistungskurs „Kunst” bei Karl Mebold eine Arbeit über die Honigpumpe´ von Joseph Beuys geschrieben.” Jahrzehnte später kreuzen sich die Lebenslinien der beiden erneut: Karl Mebold ist mittlerweile Dozent für Malerei an der Internationalen Kunstakademie in Heimbach. Sein ehemaliger Schüler Vorsitzender des Fördervereins.
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