Fitnessparcours im Nordpark

Von: Niko Bellgardt
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Bürgermeister Paul Larue und
Bürgermeister Paul Larue und die Mitglieder der Projektgruppe „Spielplätze und Spielmöglichkeiten für Nord-Düren” sind sich beim Spatentisch sicher: Der Nordpark wird ein Treffunkt für alle Menschen. Foto: niko

Düren. In Nord-Düren schaffen es die Menschen gemeinsam, Stück für Stück ihre Vorstellung von einer lebendigen und offenen Stadt umzusetzen. Am Freitag gab Bürgermeister Paul Larue mit dem symbolischen Spatenstich den Startschuss zum zweiten Bauabschnitt im Nordpark.

Dort wird mit Mitteln des Landesprojektes NRW „Soziale Stadt Nord”, rund 135.000 Euro, ein neuer Fitnessparcours für alle Generationen entstehen.

„Der erste Bauabschnitt mit dem Spielplatz für die Kleinen ist sehr gut geworden. Im zweiten Abschnitt soll hier ein besonderes Angebot für Jugendliche und auch Ältere entstehen”, dankt Paul Larue allen engagierten Menschen, die sich mit ihren Ideen in das Projekt eingebracht haben.

Das Besondere am Stadtteil-Entwicklungsprozess seit 2006 ist die Kooperation. Städtische Ämter arbeiten gemeinsam mit der Stadtteilvertretung und den Arbeitsgruppen zusammen.

„Dieses Projekt ist unser Ding. Hier werden sich Generationen und unterschiedliche Kulturen einfach begegnen”, unterstrich Burhan Cetinkaya vom Büro für Gemeinwesensarbeit der Evangelischen Gemeinde, dass die Ideen der Bewohner der Nordstadt von Anfang an eingeflossen sind. „Bis spät Abends benutzen Kinder, Jugendliche und auch ältere Erwachsene die Fitnessgeräte ganz selbstverständlich miteinander”, erzählt Ideengeberin Mesude Arman über den neuen Freizeittrend in ihrem türkischen Heimatort Isparta. Mit ein paar Urlaubsfotos überzeugte sie die Menschen in der Projektwoche. Die anschließende Befragung von Jugendlichen und Anwohnern ergab: Das ist eine tolle Sache. „Die neuen Sportgeräte haben wir bei den Herstellern auf Herz und Nieren geprüft”, freut sich Mesude Arman schon auf den neuen Park. „Die Kraftstation wird sicherlich von den Jugendlichen belagert, wobei die Nordic-Walking-Station auch was für uns Ältere ist”, macht Projektsprecherin Petra Freter jetzt schon Lust, im Nordpark fit und gesund zu werden.

Die neun Stationen bekommen auch reichlich Gesellschaft von Sitzmöglichkeiten und Tischen zum Klönen, Zuschauen und um gute Ratschläge zu geben. Dabei werden spezielle Jugendbänke, die es verzeihen, wenn man auf der Rückenlehne sitzt, aber auch ganz normale Bänke aufgebaut. Damit es auch den Jugendlichen noch mehr Spaß macht, entstehen zudem ein überdachter Jugendtreff, ein Freilandkicker und ein Hockeyfeld, auf dem man auch Fußball spielen kann. Damit in den späten Abenstunden auch reichlich Licht vorhanden ist, stiften die Stadtwerke Düren zwei weitere Laternen.

Zum Ende des Jahres sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein.
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