Niederau - „First Art“: Johannes Holthausen zeigt seine Werke im Kloster

„First Art“: Johannes Holthausen zeigt seine Werke im Kloster

Von: Bruno Elberfeld
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Johannes Holthausen stellt in den unteren Fluren des Niederauer Marienklosters aus. Foto: Bruno Elberfeld

Niederau. „Ich habe schon mehrere Ausstellungen bestritten, doch dies hier ist meine erste Vernissage“, gestand Maler Johannes Holthausen vor Bewohnern des Seniorenhauses und Gästen im gut besetzten Hausrestaurant.

Ungewöhnlich, aber nett für eine Ausstellungseröffnung, war der Bericht des Ausstellers über seinen Werdegang. „Ich musste einfach Maler werden“, sagte er, „denn ich komme aus einer Sippe von Malern“. Alle um ihn herum hätten gemalt, der Großvater, der Vater und viele andere.

Gemälde aus 1981

In den Fluren des Erdgeschosses im Neubau liefert Johannes Holthausen mit 45 Gemälden unter dem Titel „First Art“ den Beweis dafür, dass er schon lange malt. Die ersten Produkte, Wasserfarben auf Papier, stammen aus dem Jahr 1981.

Die Motive nimmt Holthausen aus der Region und bringt sie als Fotos aus dem Urlaub mit. Da hängen das Steinhuder Meer, die Normandie oder auch Landschaften aus den USA. Das südafrikanische Kapstadt und seine Umgebung haben ihn ebenfalls zum Malen inspiriert. Porträts von Menschen sind hingegen eher rar. An einer Wand hängt die Büste einer Frau, die Augen sind geschlossen.

Während seine Malutensilien früher Wasser- und Aquarellfarben waren, häufen sich mittlerweile Acrylbilder oder auch Mischtechniken aus Acryl und Aquarell. Seine neueren Gemälde gehen in die Abstraktion. Eindrücke malt Holthausen nur noch in Andeutungen und partiell.

Und dem Künstler entgehen auch nicht die neuesten Techniken: So benutzt er Acryllack aus der Dose und sprüht hier und da schon mal ein Kunstwerk. Aber auch interessante Gebäude findet Johannes Holthausen allerorten und malt sie.

Begrüßung der Gäste und Laudatio oblagen der Sozialarbeiterin des Hauses, Andrea Rupert. Bei dieser dritten Ausstellung in diesem Jahr gebe es was Neues, verkündete sie. Die Bewohner, aber auch die Besucher, dürfen ab jetzt über die Kunstwerke ihr Urteil fällen – so wie das in den sozialen Medien im Internet üblich sei.

Für die musikalische Untermalung und Begleitung der Vernissage sorgte Thomas Leufgens, der seine Frau Monika bei ihren Liedern am Klavier begleitete.

Die Bilderschau im Erdgeschoss des Marienklosters ist täglich zwischen 8 und 20 Uhr geöffnet. Sie dauert bis zum 30. Januar.

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