Feurige Spuren, die die Liebe hinterlässt

Von: kaba
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Vorsichtig, fast behutsam streicht Jürgen Kött-Gärtner mit einem breiten Lächeln über eines seiner Gemälde. Er stellt derzeit im Atelier Treppauf-Treppab aus. Foto: kaba

Heimbach. Es war ein besonderer Abend im Atelier Treppauf-Treppab in Heimbach: Jürgen Kött-Gärtner lud zur Eröffnung seiner Ausstellung „Feuerspur” ein. Mit einem Konzert wurden die Gäste im Atelier empfangen.

Die Öl- und Druckgemälde, die man bis zum Jahresende in Heimbach besichtigen kann, entstanden alle im vergangenen Jahr. Es sind die Emotionen, die aus ihnen sprechen sollen.

So unterschiedlich, wie diese sein können, können auch die Interpretationen des Betrachters sein. Alle Bilder haben weder eine vorgegebene Interpretation, noch gibt es überhaupt eine feststehendes Oben oder Unten.

Immer wieder Musik

Der Name „Feuerspur”, den Jürgen Kött-Gärtner für seine Ausstellung wählte, hängt mit seiner Lebenseinstellung zusammen. Die Spuren die hinterlassen werden, seien die des Feuers der Liebe, erklärte er zu Beginn des Abends. „Wenn das Feuer der Liebe nicht brennt, ist die Welt dunkel. Wir brennen, um die Welt zu erhellen.”

Dass es ein Konzert gab, hängt damit zusammen, dass die Ausstellung immer wieder von Musik begleitet wird. So werden am 21. November Klezmerklänge zu hören sein, und am Silvesterabend wird Katja Franke die Ausstellung mit einem Liederabend ausklingen lassen.

Das Newa Quartett aus Petersburg bot dem Publikum eine faszinierende Darbietung. Auf verschiedenen Instrumenten - unter anderem Xylophon, Balalaika und Akkordeon - spielten sie bekannte klassische Stücke. Ausgefallener Höhepunkt dabei war wohl das Instrument „Säge”.

Nicht nur einer der Musiker konnte so Begeisterung hervorrufen. Nachdem er gezeigt hatte, dass man darauf wie auf einer Geige Musik machen kann, bat er eine Dame aus dem Publikum, es zu versuchen. Zuerst skeptisch betrat der Gast aus Köln die Bühne und bewies dann, dass er großes Talent zum Musizieren hat.
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