Feuerwehr: „Zufriedenstellender Sicherheitsgrad“ für Düren

Von: Fred Schröder
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Gold und Silber: In der Hauptversammlung der Dürener Wehr wurden aktive Feuerwehrleute für 25- und 35-jährige aktive Tätigkeit mit den Landesehrenzeichen ausgezeichnet. Foto: Fred Schröder

Düren. Die Dürener Feuerwehr gilt als gut aufgestellt. Das Maximum im Erreichbarkeitsgrad hat die Wehr durch die konstruktive Zusammenarbeit zwischen hauptamtlichem Wehrteil und dem Ehrenamt erreicht und die Verwaltung hat die Vorgaben des Brandschutzbedarfsplans umgesetzt.

„Die Bevölkerung kann mit diesem Sicherheitsgrad zufrieden sein“, stellte der Leiter der Wehr, Stadtbrandmeister Hans-Jürgen Pelzer, in der Hauptversammlung fest. Das Verhältnis der Wehr zur Verwaltung nannte Pelzer „gut bis sehr gut“. Und so hielt sich die Kritik des Wehrleiters im Vergleich zu den Versammlungen der Vorjahre in engen Grenzen.

Der Stadtbrandmeister und Brandrat Johannes Rothkranz als Leiter des Amtes 37 legten Berichte mit imposanten Zahlen vor. Unter den 703 Angehörigen der Wehr sind 106 Männer im hauptberuflichen und 338 Frauen und Männer im ehrenamtlichen Teil tätig und die Jugendfeuerwehr registriert 124 Mädchen und Jungen.

In der Bilanz der Wehr zeigt sich die Zahl der Brandeinsätze leicht rückläufig.

Im Durchschnitt rückt die Wehr alle zweieinhalb Tage zu einem Brand aus. Jeder dritte Brand entsteht in Wohngebäuden. Das war auch in den Vorjahren so. Eine erhebliche Steigerung der Einsätze ergab sich bei den technischen Hilfeleistungen. „Ganz massiv mehr“, so Johannes Rothkranz.

Im Rettungsdienst misst man mit anderen Zahlen. Während die Notarzt-Einsätze leicht rückläufig sind, ist bei Anforderungen der Rettungswagen (RTW) ein bemerkenswerter Anstieg zu sehen. In Zahlen: Notarzt-Einsätze 5640, RTW-Einsätze 7350 und 6826 Krankentransporte. Jeder RTW rückt täglich zu sieben Einsätzen aus. Für den Rettungsdienst stehen drei Notarzt-Einsatzfahrzeuge (NEF), fünf RTW und drei Krankentransport-Wagen (KTW) bereit. Im vorbeugenden Brandschutz ist die Wehr unterbesetzt, was Brandschau und Stellungnahmen zu Bauvorhaben angeht. Eine Stelle in der Abteilung ist seit Oktober 2013 unterbesetzt.

Zur Jahreshauptversammlung der Wehr gehören immer Ehrungen. Ehrenzeichen in Silber (25 Jahre) des Landes NRW erhielten Markus Spyth (Derichsweiler), Achim Wolf (Gürzenich), Andreas Wittkugel (Birkesdorf), Dirk Schotte, Horst Sengersdorf, Sebastian Jenrich und Ralf Antons (alle hauptamtliche Wache). Das Ehrenzeichen in Gold (35 Jahre) ging an Lutz Christen (2. LZ), Michael Blumenthal (Lendersdorf), Jürgen Blumenthal (Lendersdorf), Thomas Blumenthal und Frank Goebel (hauptamtliche Wache).

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