Feuerwehr widerspricht: „Fahrzeug nicht fahrtauglich”

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Düren. In der neuerlichen Diskussion um die Anschaffung neuer Fahrzeuge für die Dürener Feuerwehr meldet sich der Vorsitzende des Feuerwehrbeirates, Raphael Schauerte (CD), zu Wort.

„Hubert Cremer von der FDP hat in seinen Ausführungen nicht erwähnt, dass das Fahrzeug, von dem die Rede ist, nach der Reparatur durch sein geliebtes Dürener Unternehmen von einem neutralen Gutachter für nicht fahrtauglich erklärt wurde. Eine ganze Liste von Nachbesserungen müssten noch ausgeführt und das Fahrzeug mit Sicherheitsgurten und Kopfstützen nachgerüstet werden, um es wieder einsetzen zu können”, erklärt Schauerte. „Da stellt sich die Frage, inwieweit das noch ökonomisch vertretbar ist, denn Garantie gibt es nur für die instandgesetzten Teile bei dem in die Jahre gekommenen Fahrzeug.”

Schauerte stellt sich zudem die Frage, wie groß die Gefahr ist, dass das Fahrzeug schon bald mit anderen Mängeln wieder ausfällt?

„Darum ist es auf jeden Fall sinnvoll und notwendig, das reparierte Fahrzeug und das jetzt angemietete eine Zeit lang parallel im Einsatz zu halten. Denn die Feuerwehr der Stadt Düren muss ein solches Fahrzeug vorhalten. Die Bezirksregierung hat der Feuerwehr Düren Autobahnabschnitte zugewiesen, die betreut werden müssen”, stellte der Vorsitzende des Feuerwehrbeirates klar.

„Keinesfalls richtig” sei die Aussage von Hubert Cremer, dass die Feuerwehr den Einsatz von Fahrzeugen blockiere. Schauerte: „Ganz im Gegenteil handelt die Feuerwehr gewissenhaft und im Sinne ihres Auftrages. Sicherheit gilt in allen Bereichen und nicht nur dort, wo es Herrn Cremer gerade passt.”
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