Festlicher Abend bei Kerzenschein

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Udo Kamjunke und Pipi Turner begeisterten bei einem glanzvollen Konzert im Fürstensaal von Schloss Nörvenich.

Nörvenich. Mit einem Konzert „Melodien aus der Ferne” begeisterten die bekannten Musiker Pippi Turner und Udo Kamjunke im Fürstensaal von Schloss Nörvenich. Das Programm, konzipiert von der Musica Humana, hielt was es versprach: Die Künstler entführten mit ihrem Spiel auf Sitar, Harfe und anderen Saiteninstrumenten phantasievoll in das Reich der Gefühle und Träume.

Klangschale aus Tibet

Kamjunke beeindruckte ferner als ein „Magier” mit der Klangschale aus Tibet. Turner wiederum entlockte dem Gong transzendente Töne. Der Reigen fernöstlicher Klänge wurde ergänzt durch okzidentale Musik. Der Gitarrenkünstler Lajos Tar spielte unter anderem auf der Renaissance-Laute „Melodien aus alter Zeit”. Mit der Terz-Gitarre bot Tar eigene Kompositionen. Die Pianistin Patricia Abeysingha gab mit ihrem kraftvoll-sensiblen Spiel auf einem uralten Klavier „den Ton an”.

Sehr positiv aufgenommen wurde, dass die Interpreten vor dem Wechsel der Instrumente jeweils die Stücke ansagten und interpretierten. Udo Kamjunke erwies sich bei der Erklärung der seltenen Instrumente besonders sachkundig.

Udo Kamjunke und Pipi Turner sind ein international bekanntes Musiker-Paar. Beide sind Spezialisten für fernöstliche Musik und Instrumente. „Die Schönheit und der Liebreiz dieser Klänge sollen die Phantasie anregen, sich in eine andere Zeit und Kultur zu versetzen”, sagte Kamjunke.

Der Präsident der Europäischen Kultur Stiftung (EKS), John G. Bodenstein, würdigte diese neuartige Konzert-Veranstaltung mit einem überschaubaren Gästekreis als eine „sehr gute Möglichkeit, Livemusik der besonderen Art zu erleben”. Der Dialog der Konzertgäste mit den Künstlern sei „eine hohe gesellschaftliche Qualität”, wie sie bei Großveranstaltungen in Konzertsälen und Theatern der Städte nicht möglich ist.

Die EKS hat Musica Humana gebeten, künftig weiterhin solche anspruchsvollen Konzerte zu organisieren. Angesichts der begrenzten Platzzahl wird es keinen öffentlichen Kartenverkauf geben. Wer daher das nächste Mal im Fürstensaal von Schloss Nörvenich dabei sein will, kann sich bereits jetzt auf die Einladungsliste setzen lassen: Per E-Mail an marco-vg@gmx.de oder per Fax an 02426/1311.
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