Fest der Dürener Bürgerstiftung leidet unter dem Regen

Von: gkli
Letzte Aktualisierung:
10148189.jpg
Schutz unter Partyzelten: Die Big Band „Fat Cat“ der Musikschule Düren ließ sich vom schlechten Wetter nicht abhalten und spielte zur Freude der Gäste viele Titel aus der Swing-Ära. Foto: Gudrun Klinkhammer

Gürzenich. Einem romantischen Zaubergarten mit viel Wasser, haushohen Rhododendronhecken und verwunschenen Winkeln gleicht der Schillingspark in Gürzenich. Nur zu Ausnahmeveranstaltungen öffnet der Park seine Pforte, so beispielsweise am Pfingstmontag.

An diesem Tag fand zum ersten Mal im Schillingspark ein Fest statt, das die Bürgerstiftung Düren organisierte und auf dem sie ihre Projekte darstellte. Allerdings spielte das Wetter nicht mit. Auf rund 350 Besucher schätzte Dr. h.c. Gerhard Vogt die Gästezahl dennoch.

Mehrmals am Tag wurden in einem kleinen Steinturm mitten im Park von Jens Olschewski Märchen vorgelesen. Am Hexenhäuschen spielte die Big Band „Fat Cat“ der Musikschule unter der Leitung von Ralf Kratzborn viele Titel aus der goldenen Swing-Ära. Verstärkt wurden die Instrumentalisten von Edith Feuerborn. Mit schöner, geschmeidiger Stimme und viel Leidenschaft präsentierte sie hinreißende Titel wie „Feeling Good“.

Auch die Kinder der „Singpause“, dabei handelt es sich um ein musikalisches Projekt der Bürgerstiftung, erhielten für ihren Auftritt viel Applaus. Doch nicht nur das Musische steht bei der Bürgerstiftung im Vordergrund, auch die Naturwissenschaften haben ihren festen Platz. So konnten einfache Versuche aus dem neuen naturwissenschaftlich-technischen Projekt mit dem Titel „Was, wieso, warum“ der Bürgerstiftung an einem Stand ausprobiert werden.

Zu weiteren Projekten zählen die Unterstützung beim Lesen- und Schreibenlernen von jungen Menschen. Aktuell arbeiten gut 50 erwachsene Mentoren auf diesem Feld in 14 verschiedenen Schulen der Region. Was allerdings ebenfalls ausgezeichnet bei den Besuchern im Schillingspark ankam, war das Eis aus einem fahrbaren Eisverkaufswagen, der zum Inventar der Bürgerstiftung zählt.

Vogt: „Wir brauchen die Öffentlichkeitsarbeit. Das Stiftungskapital beträgt zwar 664.000 Euro. Doch aktuell gibt es eben kaum Zinsen für diese Geldanlage, so dass wir auf weitere Spenden angewiesen sind, um unsere Projekte aufrecht halten zu können und weitere auf den Weg zu bringen.“

Am 6. April 2003 riefen 72 Gründungsstifter die Bürgerstiftung ins Leben, das Startkapital betrug damals 51.505 Euro.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert