Fertighauslösung: Module für drei Millionen Euro

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Düren. Gut vier Monate nach dem Grundsatzbeschluss des Stadtrates, dem Engpass bei der Unterbringung von Asylbewerbern mit Wohnmodulen Herr zu werden, hat die Stadt mit der Umsetzung begonnen.

Für rund drei Millionen Euro sollen an der Wolffsgasse in Lendersdorf im Bereich der Tennisplätze und an der Brüsseler Straße gegenüber der Feuerwehrwache zweigeschossige Gebäude in modularer Fertigbauweise und hochwertigem Ausführungsstandard errichtet werden. Dort sollen jeweils 60 Flüchtlinge, ausschließlich oder aber vorwiegend Familien, untergebracht werden. Die Umsetzung soll in den kommenden zehn Monaten erfolgen.

Für den dritten Standort an der Papiermühle in Gürzenich sollen Wohncontainer in einfacherem Ausführungsstandard für eine Dauer von fünf Jahren angemietet werden. Eine Dauerlösung kommt aus Sicht der Stadt aufgrund der Nähe zum Entsorgungsbetrieb EGN nicht in Frage. Sollte der Preis für die Anmietung der Container zu hoch sein, will die Stadt die benötigten Plätze notfalls auch über einen Kauf realisieren.

Der ehemalige GFC-Sportplatz wird erst als Reserve-Standort geplant. Wenn nötig, sollen auch dort hochwertige Fertigwohnhäuser errichtet werden. Dazu aber muss erst noch der Bebauungsplan geändert werden. Eine Umsetzung könne Ende 2016/Anfang 2017 erfolgen.

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