Ginnick - Ferienspiele der Gemeinde Vettweiß bieten viele Highlights

Ferienspiele der Gemeinde Vettweiß bieten viele Highlights

Von: Daniela Schröder-Martinak
Letzte Aktualisierung:

Ginnick. „Warum hast du denn so große Augen?“, scherzten die Kinder und konnten einfach nicht von dem Bussardbaby ablassen, das sich neugierig auf dem Ginnicker Sportplatz umsah.

Mit seinen Kulleraugen, den weichen Federn und den großen Füßen wirkte der kleine Vogel zwar etwas unbeholfen, war aber sogleich der Star, bei kleinen und den großen Besuchern, bei einem der vielen Highlights der diesjährigen Ferienspiele der Gemeinde Vettweiß.

Der Jugendbeauftragte Harald Krug, der auch in diesem Jahr der Kopf der dreiwöchigen Veranstaltung war, hatte sich wieder einiges einfallen lassen, die Kinder aus sämtlichen umliegenden Dörfern zu begeistern und zu beeindrucken.

Aufregender Besuch

So war in diesem Jahr zum ersten Mal Michaela Niesters aus Hellenthal zu Gast, die auf der großen Wiese am Ginnicker Wasserturm, dort, wo die Ferienspiele in diesem Jahr stattfanden, zwei ihrer Greifvögel vorstellte. Mit „Robin“, dem ausgewachsenen Bussard, war es den Besuchern, die sich trauten, sogar möglich einmal selbst in den Lederhandschuh zu fassen und einen Greifvogel auf dem Arm sitzen zu haben. „Wahnsinn, wenn ich das in der Schule erzähle, glaubt mir das keiner“, rief der siebenjährige Louis und konnte es selbst kaum fassen.

Bereits zum 15. Mal fanden die Ferienspiele statt. 21 Betreuer, insgesamt 130 Kinder und im Alter von sechs bis 12 Jahren und deren Eltern fieberten wie gewohnt den ersten Wochen der Sommerferien entgegen.

Bereits Monate vor Beginn der Anmeldetage, war die Nachfrage wieder enorm hoch. Krug: „Wir hätten noch zwei Maßnahmen veranstalten können, so viele Kinder wollten wieder mitmachen. Es ist immer wieder schön mit anzusehen, dass tatsächlich noch Wert darauf gelegt wird, die Kids an die frische Luft zu lassen.“ Da ist nicht nur bei der Planung und Organisation sowie der Überlegung der zahlreichen verschiedenen Ausflugsziele wie etwa zum Jülicher Brückenkopfpark oder ins Bubenheimer Spieleland, Fahrradtouren und Besichtigung der Bunkeranlage im Ginnicker Wald Kreativität gefragt.

Casino und Kiosk gebaut

Jedes Jahr in einem anderen Ort, müssen sich die Betreuer und natürlich auch die Teilnehmer auf andere Gegebenheiten einstellen, denn: Schließlich ist beinahe jedes Dorf der Gemeinde Vettweiß einmal an der Reihe. Kreativität bewiesen auch die Teilnehmer beim Budenbau im Wald. Mit verschiedenen Materialien wurden diesmal sogar ein Casino und ein Kiosk gebaut.

Elektronik tabu

Handys, Computer oder Spielkonsolen sind tabu. Stattdessen stehen tagtäglich Bastelangebote, Spiele, ein leckeres Mittagessen und ein reichhaltiges Kuchen- und Plätzchenbuffet auf dem Programm. Natürlich gehören auch Zeltlager und Nachtwanderung dazu. Und wenn die Kinder im Anschluss über die vergangenen Wochen reden, sind die Augen meist genauso groß, wie die des kleinen Babybussards, der übrigens „gerne im nächsten Jahr wiederkommen darf“, wie die Kinder der Falknerin sagten.

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