Feriencamp: Großes Gemälde aus kleinen Pflanzenbildern

Von: Bruno Elberfeld
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Die Betreuerinnen Kira und Rabea Assenmacher eröffneten mit Bürgermeisterin Margit Göckemeyer (v.l.) die Ferienaktion. Foto: bel

Embken. Zum Start in die dreitägige Ferienaktion der Jugendabteilung des Eifelvereins Nideggen führt Jugendwartin Rabea Assenmacher, assistiert von ihrer Tochter Kira, frisch gebackene Jugendleiterin, einen Gesprächskreis auf der Wiese vor dem Alten Bahnhof Embken durch.

Jungen und Mädchen aus dem gesamten Stadtgebiet, 30 an der Zahl, hören die ersten Verhaltensregeln und bekommen einen ersten Eindruck davon, was auf sie in den drei Tagen zukommt. Die Ferienfreizeit der Jugendabteilung des Eifelvereins firmiert unter dem Namen „Outdoorkids“ der „Deutschen Wanderjugend“ und findet in dieser Form zum ersten Mal in Nideggen statt.

Die Ziele, die die Betreuer in diesen drei Tagen ansteuern, sind beachtlich. Zunächst sollen die Mädchen und Jungen lernen, drei Tage lang zwischen 10 Uhr morgens und 16 Uhr nachmittags miteinander auszukommen. Die erste praktische Aufgabe: Sammeln von Pflanzen, Blättern, Blumen. Das jeweilige Alter des Sammlers und der Sammlerin bestimmte die Anzahl der Pflanzen. Die Pflanzen wurden mit doppeltem Klebeband auf eine kleine Leinwand geklebt. Wichtig: die Kinder mussten die Namen der Pflanzen herausfinden. Die 30 kleinen „Pflanzenbilder“ wurden später zu einem großen „Gemälde“ vereint.

Neben der Pflanzenkunde am lebenden Objekt gibt es in den nächsten Tagen „Kartenkunde“. Die Kinder lernen Wanderkarten kennen, die ihnen dann am folgenden Tag helfen sollen, sich bei einer Wanderung im Gelände zu orientieren.

Unterstützt wird die Aktion von der Stadt Nideggen und dem Landesverband des Eifelvereins NRW. Bürgermeisterin Margit Göckemeyer überbrachte den Kindern und ihren Betreuern zum Beginn der Ferienfreizeit die guten Wünsche der Stadt und das Lern-Spiel-Zeug „denk mal“. Nachmittags stößt zu den Betreuerinnen die erste Vorsitzende des Nideggener Eifelvereins, Anneliese Ramm, eine große Hilfe für die Gruppe. Sie ist die Mutter von Rabea Assenmacher. Rabea Assenmacher erinnert sich: „Als meine Mutter in den Eifelverein eintrat, sagte ich entrüstet zu ihr: Ist es jetzt soweit?“ Die Antwort ist nicht überliefert.

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