Fecht-Trio erkämpft sich Bronze

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Der Dürener Nachwuchs fechtete in Solingen: Cordula Ridder, Niclas Garus, Jaan Müller, Deniz Köller, Nina Hochgürtel-Imdahl, Ediz Köller, Julius Schoeller, Elias Kutsch, Carsten Muschenich (v.l.).

Düren. Bei den gemischten Schüler-Mannschaftsmeisterschaften im Florettfechten machte der Dürener Fechtclub auf sich aufmerksam. In Solingen stellten die Dürener zwei von elf Teams.

Für Elias Kutsch, Jaan Müller und Cordula Ridder war leider schon nach der Vorrunde Schluss. Sie konnten aber in drei Mannschaftsbegegnungen viele Turniererfahrungen sammeln – für Cordula Ridder war es das erste Turnier. Für die drei routinierteren Starter, Ediz und Deniz Köller sowie Niclas Garus, war der Einzug ins Viertelfinale nach zwei Siegen und einer knappen Niederlage in der Vorrunde sicher.

Im Viertelfinale setzten sie sich dann gegen den Duisburger Fechtclub souverän durch, mussten sich im Halbfinale aber den späteren Siegern aus Moers geschlagen geben. Wobei sie hier aufgrund der Altersstruktur deutlich unterlegen waren, was sich insbesondere in den Größenverhältnissen der Fechter widerspiegelte. Dennoch konnten sie 33 der 45 möglichen Treffer setzen – genauso viele wie der zweite Finalist aus Essen gegen die Moerser.

Im „kleinen Finale“ gegen Remscheid schien lange Zeit alles gut für die Dürener zu laufen, bis Niklas Garus in seinem dritten Gefecht keine Linie gegen seinen Kontrahenten fand und den Vorsprung verlor. Doch Deniz Köller schaffte es in einem Kraftakt, das Gefecht mit einem 7:1-Sieg erneut zu drehen und seinem Bruder Ediz einen Drei-Treffer-Vorsprung mit in das letzte Gefecht zu geben, den dieser bis zum 45:43 halten konnte. Somit freuten sich die drei Dürener mit den Eltern und Trainer Carsten Muschenich über die verdiente Bronzemedaille.

Neben den jungen Teams kämpften auch die B-Jugendlichen um die Rheinischen Meisterschaften im Einzel. Für den DFC starteten Nina Hochgürtel-Imdahl und Julius Schoeller, beide bei ihrem ersten Wettkampf außerhalb Dürens. Für sie hieß es: Wettkampfluft schnuppern und Erfahrungen sammeln. „Denn die Vorstellung, was Fechten ist, ist häufig weit von dem entfernt, was tatsächlich auf der Fechtbahn passiert“, weiß Trainer Muschenich.

Für Nina Hochgürtel-Imdahl endete der Tag in der Vorrunde. Auch Julius konnte keinen Sieg erringen. Er durfte aber noch zwei K.O.-Gefechte auf zehn Treffer absolvieren, bevor er ausschied. Fazit für beide: Mehr Hoffnung für die Zukunft als Enttäuschung über den Tag.

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