Birkesdorf - FCN tritt in die Fußstapfen der „Freunde“

FCN tritt in die Fußstapfen der „Freunde“

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Fotos: Abels
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Zehn Mal erfolgreich: Torschützenkönig Andreas Fuhs.
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Im Finale sahen die Zuschauer hohes Tempo und packende Duelle.
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Stadtmeister FC Niederau mit dem Wanderpokal der Sparkasse und zum Teil in blauen Shirts der Aktion „Fußballvereine gegen Rechts“. Foto: Abels

Birkesdorf. Wenn das kein gutes Omen ist: Bezirksligist FC Düren-Niederau sicherte sich am Sonntagabend mit einem 4:1-Erfolg im Finale gegen den GFC Düren 99 den Titel bei der 28. Stadtmeisterschaft im Hallenfußball und trat damit die Nachfolge von Sportfreunde Düren an. Omen? Immerhin war der Titelgewinn für die „Freunde“ vor zwölf Monaten Auftakt eines Jahres, das im Sommer mit dem Landesliga-Aufstieg seinen Höhepunkt fand.

 Kein Wunder, dass Niederaus Trainer Bernd Virnich nichts dagegen hätte, wenn sich die Geschichte wiederholen würde und sein Team die sofortige Rückkehr in die Landesliga schaffen würde. „Der Wiederaufstieg aber ist kein Muss“, nahm Virnich den Druck sofort von seinem Team, das aktuell auf dem 2. Platz der Bezirksliga in Lauerstellung liegt.

Die Freude im Niederauer Lager über den nunmehr sechsten Hallentitel zumindest war riesengroß. Zweimal Yannick Kuhnke, David Briem und Björn Kurth hatten den FCN im Finale auf die Siegesstraße gebracht, nachdem Marco Lennartz noch das 1:0 für den GFC Düren 99 erzielt hatte. Der Spielgemeinschaft blieb nur der Trost, das offensivste Team der Stadtmeisterschaft gewesen zu sein. 40 Tore haben die Schützlinge von Thomas Kalscheuer in Vor-, Zwischen- und Endrunde erzielt. Auch der Torschützenkönig trägt das schwarz-rote Trikot: Andreas Fuhs sicherte sich mit zehn Treffern bereits zum zweiten Mal nach 2011 den Sonderpreis des Stadtsportverbandes. Damals freilich trug er noch die Niederauer Farben.

Tempo, Kampf und Spannung prägten auch die 28. Auflage des Prestigewettbewerbs. Am Ende zogen zwar die favorisierten Teams ins Halbfinale ein, dennoch gab es einige Überraschungen – zum Beispiel den CSV Düren. Der C-Ligist erreichte nicht nur die Zwischenrunde, sondern konnte dort auch dem späteren Sieger ein Remis abringen. Die Ära des Rekordsiegers Düren 77 hingegen ist wohl vorbei. Der siebenfache Titelträger schied mit nur einem Sieg in der Zwischenrunde im bedeutungslosen Spiel gegen SW Düren ebenso frühzeitig aus wie zum Beispiel Viktoria Arnoldsweiler II und Bezirksligist Alemannia Straß.

Dem Ruf als Hallenmannschaft hingegen gerecht wurde einmal mehr der Türkische SV, der sich dem GFC Düren 99 in einem packenden und sehr emotionalen Halbfinale erst im Neun-Meter-Schießen 1:4 geschlagen geben musste. Die Kalscheuer-Schützlinge mussten sich sogar bei Torwart Tim Resech bedanken, der sein Team beim Stand von 3:3 nicht nur zehn Sekunden vor Schluss der regulären Spielzeit mit einem Reflex vor dem Aus bewahrte, sondern dann auch noch einen Strafstoß abwehrte.

Im zweiten Halbfinale agierte Sportfreunde Düren gegen den FC Niederau nicht nur aus Sicht von Trainer Dirk Krischer „nicht konsequent genug“. Auch Neuzugang Chama Kaira (Rheydter SV, vormals GFC 09 und Arnoldsweiler) konnte daran nichts ändern. Kurz vor Schluss schoss David Böhnke den taktisch clever spielenden FCN mit seinem Tor ins Finale gegen den GFC Düren 99, das die Niederauer trotz des frühen Rückstands dominierten.

Thomas Löwen, Geschäftsführer der ausrichtenden Birkesdorfer Viktoria, war am Ende mehr als zufrieden. „Das Turnier wird von Zuschauern und Spielern weiter sehr gut angenommen. Die Spiele waren gut und wieder sehr fair.“

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