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Fast perfekte Kopie von Freddie Mercury im Haus der Stadt

Von: Hannes Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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„A spectacular night of Queen“ nahm die Zuschauer mit auf eine aufregende Reise durch die Rockgeschichte mit einer der größten Bands aller Zeiten. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Nach der Pause wurde im Haus der Stadt abgerockt. Der musikalische Virus aus der Show „A spectacular Night of Queen“ hatte endgültig das Publikum infiziert. Fast schien es so, als ob die Zuschauer in der ersten Hälfte der Veranstaltung ein wenig geruht hatten, um sich die Kondition besser einzuteilen.

Schließlich ist der durchschnittliche Queen-Fan nicht mehr die oder der Jüngste. Was sich auf der Bühne abspielte war eine musikalische Zeitreise durch die Rockgeschichte einer der größten Rockbands aller Zeiten, wiederbelebt mit exzellenten Bandmusikern, einem starken Orchester und einem hervorragenden Backgroundchor. Dieses Quartett war der eigentliche Star des Abends, obwohl sich alle Blicke auf den Sänger Rob Combers richteten, der aufgrund seiner Persönlichkeit und Bühnenpräsenz fast wie eine perfekte Kopie vom einstigen Queen-Leadsänger Freddie Mercury wirkte.

Doch seine unverwechselbare Stimme und Gestik wird es in der Rockgeschichte nur einmal geben. Die „The Bohemians“ jedoch erwiesen sich als eine dynamische und aufregende Queen-Tribute-Band, die sich dem Original ziemlich stark annäherte.

Ein stimmgewaltiger Sänger in der Rolle „des Legendären“, um Authentizität bemüht, die er noch dadurch stärkte, dass er Klavier und Gitarre spielte. Die Stimme konnte überzeugen, wenn man bereit war, kleinere Abstriche hinzunehmen. In den Höhen hatte er manchmal Probleme, musste „kratzen“, machte aber dies mit viel Energie und Professionalität wett. Und schließlich stand da noch der Backgroundchor mit hervorragenden Sängern und Sängerinnen, die, wenn nötig, mit „übernahmen“. Welche Juwelen dort sich ein wenig im Hintergrund verbargen, wurde auch klar, als aus einer Sängerin im Hintergrund eine Diva am Bühnenrand wurde. Im Duett mit dem „Queen-Sänger“ intonierte die bezaubernde Sopranistin „Barcelona“ und stellte dabei den männlichen Part in den Schatten.

Immer euphorischer

Feuer und Esprit hatte der zweite Teil der Show nach der etwas steifen ersten Hälfte. Man hätte auf Einiges verzichten können, nicht aber auf das Orchester. Zum Schmunzeln der Auftritt der Dirigentin, die eher als „graue Maus“ auf die Bühne schlich und nach Ablegen verhüllender Kleidungsstücke nicht nur optisch, sondern vor allem durch ihr Dirigat und Keyboard-Spiel überzeugte. Überhaupt waren Streicher und Bläser bestens in Form nach kleineren Anlaufschwierigkeiten. Ihr eigenes Spiel riss sie mit, sie überzeugten nicht nur „spielerisch“, waren auch choreografisch auf der Höhe, verbanden Musikalität und Sportlichkeit.

Immer euphorischer wurde die Stimmung im Saal, die Sitzflächen der Stühle wurden geschont, altes Herz wieder jung, eine „Nacht voller Glückseligkeit und Erinnerung“ für die Queen Fans. Da wurde mitgesungen und getanzt oder bewundernd Gitarrist Christopher Gregory angeschaut, eine fast Originalgetreue Wiedergabe von Brian May. Die zahlreichen detailgetreuen Kostüme und Requisiten ließen die Illusion aufleben, bei einem legendären Queen-Konzert dabei zu sein.

Das Publikum feierte die Akteure, setzten „We will rock you“ ohne Pausen um, wurden dabei nicht „(Lady) Gaga“, ließen sich verzaubern von „A Kind of Magic“, nahmen es wörtlich mit „Don‘t stop me now“, bekamen Gänshaut bei „Bohemian Rhapsody“, ließen sich beim „I want to break free“ nicht aufhalten, um dann zur „Queen- Hymne überhaupt zu kommen und inbrünstig zu singen:“ We are the champions“. Und Sieger waren an diesem erstklassigen Abend alle: Das Ensemble auf der Bühne und das Publikum, das eine im Großen und Ganzen tolle Show genoss und sich mit stehenden Ovationen bedankte und vier Zugaben „erbettelte“.

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