Düren - Fans aller Altersklassen bei der „Michael-Jackson-Show“

Fans aller Altersklassen bei der „Michael-Jackson-Show“

Von: Bruno Elberfeld
Letzte Aktualisierung:
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Rund 50 Jungen und Mädchen aus Düren sangen mit den Profis auf der Bühne des Haus der Stadt „Heal the world“.

Düren. Im Haus der Stadt präsentierte sich sowohl im Foyer als auch im Saal ein selten buntes Bild: Kinder, Mädchen und Jungen, Heranwachsende beiderlei Geschlechts, das berühmte „Mittelalter“ und sogar Vertreter der Großmütter und Großväter waren gekommen, um ein Spektakel zu genießen, das sie offenbar über die Altersgrenzen hinweg vereinte.

„Black or White – A Tribute to the King of Pop, Michael Jackson“. Und sie waren nicht umsonst gekommen, denn auf der Bühne entfaltete sich ein Blütenmeer von Musik, Tanz, Gesang, tanzenden Sängern und singenden Tänzern, die Schwerpunkte verschoben sich während der Show dauernd.

Besinnliche Ballade

Grenzen gab es nicht. Wenn doch, wurden sie unbemerkt überschritten, ob nun gerade ein dynamisch-schnelles Stück geboten wurde, oder auch – zum Atemholen für Akteure und Gäste – eine besinnliche Ballade. Atemberaubend.

„Black or White“ hatte vor einem Jahr schon einmal im Haus der Stadt gastiert. Der Erfolg war damals so groß, berichtete die künstlerische Leiterin des Hauses, Monika Rothmeier-Szudy, , dass man jetzt eine Wiederholung wagte. Das Haus war sehr gut besetzt, auch dank der Aktion verbilligter Tickets für Schüler und junge Leute bis 21 Jahren für 5,50 Euro.

Das Ensemble um Hauptdarsteller Csaba Horvath und seine Kollegen Monia Krüchten, Jimi Carrow und Kristina Szabo war gerade aus der Schweiz angereist und hatte auf dem Weg nach Schweinfurt seine Tournee in Düren unterbrochen.

Die Produktion „Black or White“ läuft ununterbrochen seit 2010. Ein Ende ist nicht in Sicht. Die Künstler und ihr ganzes Ensemble sind europaweit unterwegs. Doch auch in Asien sammelten sie schon ihre Erfahrungen. Die Vorurteile über ein zurückhaltendes asiatisches Publikum konnten die „Reisenden in Sachen Michael Jackson“ nicht bestätigen. Enthusiastische Reaktionen jedenfalls ernteten sie, erzählte eine Managerin, in Bangkok. Bald soll es mit einem Asientrip erst richtig losgehen. Korea und Japan stehen im nächsten Jahr im Veranstaltungskalender.

Enthusiastisch wurde das Dürener Publikum im zweiten Teil der Show. Es wurde mitgesungen, getanzt, geklatscht, gepfiffen, geschrien, wie bei einem richtigen Konzert. Die Leute hielt es nicht mehr auf ihren Sitzen.

Tolle Kostüme

Es stimmte aber auch alles: eine hervorragendes Lichtdesign, 120 tolle Kostüme, extra für diese Show produziert, schwindelerregende, rasante Choreographien, zehn Tänzerinnen und Tänzer mit akrobatischer und einfühlsamer Performance, eine vierköpfige Liveband, bei der jede Note saß, Background-Sänger, die die Hauptakteure kompetent unterstützten, und natürlich Csaba Horvath, der Michael Jackson – das bestätigen auch Jackson-Kenner – fast vergessen ließ.

Nicht zu vergessen natürlich: die rund 50 kleinen, jungen Sängerinnen und Sänger, die Kantor Hans-Josef Loevenich zum zweiten Mal für diesen Auftritt fit gemacht hatte. Zum Finale versammelten sie sich auf der Bühne: der Kinderchor St. Anna und St. Marien, die Vokalklassen der Martin-Luther-Schule und der Katholischen Grundschule Süd. Gemeinsam mit den Profis sangen sie „Heal the world“, eine Botschaft für 2014.

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