„Familiale Pflege“: Hilfe für die Angehörigen

Von: gkli
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Düren. Familien sind die zentrale Institution zur Versorgung älterer, chronisch Kranker, mehrfacherkrankter oder dementer Familienmitglieder. Kaum eine Familie weiß, was mit der Übernahme der Pflege auf sie zukommt.

Das Projekt „Familiale Pflege“ unterstützt das hohe Engagement der Angehörigen und Zugehörigen. Engpässe und Hindernisse werden gemeinsam mit Pflegetrainern aufgespürt und durch Gesprächs- und Bildungsangebote am Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Umgebung in den Blick genommen. So werden die pflegenden Angehörige bereits während des stationären Aufenthaltes mit erforderlichen Pflegetechniken und Pflegeverrichtungen vertraut gemacht.

Darüber hinaus unterstützen die Pflegetrainer die betroffenen Angehörigen auch nach dem Krankenhausaufenthalt in häuslicher Umgebung, um Sicherheit zu geben, individuelle Trainings anzubieten und die Familien mit allen ihren Fragen nicht alleine zu lassen.

Das Modellprogramm läuft seit 2004 in Nordrhein-Westfalen (NRW), inzwischen beteiligen sich in NRW 360 Kliniken. Im Kreis Düren sind dies in Zusammenarbeit mit der AOK das St.-Josef-Krankenhaus in Linnich, das Krankenhaus in Düren, die Klinik des Landschaftsverbandes Rheinland in Düren und das St. Marien-Hospital in Birkesdorf.

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