Birkesdorf - Fabian Spieß schießt Niederau zur 7. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Fabian Spieß schießt Niederau zur 7. Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Von: Jörg Abels
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Die jungen Spieler des FC Düren-Niederau hatten allen Grund zum Jubeln. Mit einem 2:1 im Finale gegen den Türkischen SV sorgten sie dafür, dass sich der Landesligist zum 7. Mal in die Siegerliste der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft eintrug. Foto: Jörg Abels
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Peter Borsdorff (Stadtsportverband, l.) und der Viktoria-Vorsitzende Torsten Heinen ehrten die beiden Torschützenkönige vom Türkischen SV: Volkan Semiz und Tulga Gülyaz trafen jeweils elf Mal ins Schwarze. Foto: Jörg Abels
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Im Halbfinale setzte sich der FCN souverän gegen den bisherigen Rekordchampion Düren 77 durch. Foto: Jörg Abels

Birkesdorf. Der Höhenflug des FC Düren-Niederau setzt sich auch in der Halle fort. Der Überraschungszweite der Fußball-Landesliga gewann am Sonntag zum siebten Mal die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft und zog damit mit dem bisherigen Rekordsieger FC Düren 77 gleich.

Zum „Mann des Tages“ beim 2:1-Finalsieg gegen einen in der Halle wiedererstarkten A-Ligisten Türkischer SV avancierte Fabian Spieß, der beide Treffer für den FCN markierte. Titelverteidiger Sportfreunde Düren war bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Siegtreffer in Überzahl

Die Entscheidung in einem spannenden Endspiel fiel in der voll besetzten Birkesdorfer Sporthalle in der letzten Spielminute. Nach einem rüden Foul außerhalb des Torraums musste TSV-Torwart Barbaros Bagci eine Zeitstrafe absitzen. Die Überzahl nutzte Fabian Spieß eiskalt aus. Zuvor hatte Volkan Semiz, der sich mit seinem Mannschaftskameraden Tulga Gülyaz (beide elf Treffer) die Torjägerkrone teilen durfte, den TSV in Führung geschossen.

Mit dem FC Niederau setzte sich die neben Viktoria Arnoldsweiler II über den gesamten Turnierverlauf betrachtet spielerisch beste Mannschaft durch. Bezirksligist Arnoldsweiler war zwar wie der FCN ohne Niederlage durch die Zwischenrunde marschiert, musste dann aber im Halbfinale gegen einen gewohnt kämpferischen Türkischen SV mit 1:5 die Segel streichen. Schon nach zwei Minuten lag die Viktoria 0:2 zurück, nach vier Minuten 0:4. „Aufgrund der aggressiveren Spielweise geht der Sieg in Ordnung“, räumte Viktoria-Coach Frank Rombey nach der Partie ein, heilfroh, dass sich keiner seiner Spieler verletzt hatte.

Besser machte es der FCN in seiner Vorschlussrundenpartie. Gegen A-Ligist Düren 77 ließen die technisch versierten Niederauer Youngster Ball und Gegner laufen und gewannen souverän nach Toren von Jannis Becker, Hakan Uygun und Niko Chouliaras mit 3:1. Die 77er ihrerseits sicherten sich im Neun-Meter-Schießen noch den dritten Platz: 4:3 gegen Arnoldsweiler.

Spannend wie selten in den vergangenen 30 Jahren war bereits die Vorrunde am Samstag verlaufen. In gleich drei der fünf Gruppen musste bei Punktgleichheit das Torverhältnis über den Einzug in die Zwischenrunde entscheiden. Die überraschend stark aufspielend Borussia aus Derichsweiler hatte dabei besonders großes Pech. Bei gleicher Tordifferenz (+2) musste der B-Ligist dem Rekordsieger FC Düren 77 den Vortritt lassen, der zwei Tore mehr erzielt hatte. In der Zwischenrunde wähnte sich auch schon Germania Binsfeld, musste dann aber tatenlos mit ansehen, wie SW Huchem-Stammeln im letzten Gruppenspiel noch mit einem 4:3 gegen Niederau vorbeizog.

Von der Glücksgöttin verlassen war auch Titelverteidiger Sportfreunde. Letztlich kostete den Ostdürenern ein Eigentor in letzter Minute beim 2:2 gegen den BC Oberzier das Weiterkommen. Im letzten Spiel des Tages gegen einen hoch motivierten Türkischen SV war der Landesligist beim 0:7 chancenlos. Mit drei Siegen und 13:0 Toren kam der TSV als einzige Mannschaft ohne Gegentor eine Runde weiter, ungeschlagen blieb auch Bezirksligist Alemannia Straß. Der mit einigen Akteuren aus der zweiten Mannschaft angetretene Bezirksligist GFC Düren 99 scheiterte am SC Merzenich und an Gastgeber Viktoria Birkesdorf.

In der Zwischenrunde ließen Landesligist Niederau und Bezirksligist Arnoldsweiler II dann nichts mehr anbrennen. Komplettiert wurde das Halbfinale vom Türkischen SV und Düren 77, die sich knapp gegen Birkesdorf und Merzenich behaupteten

Niederaus Trainer Bernd Virnich freute sich nach dem Finalsieg mit seinen Jungs. Vom Aufstieg will er indes nicht reden. „Wir liegen deutlich über unserem Soll, wollen die Rückrunde in der Landesliga genießen, werden aber sicherlich auch kein Spiel abschenken“, kündigte er an. Abzuwarten bleibt, wie der FCN den Weggang von Björn Kurth verkraftet, den es in der Winterpause zum Mittelrheinligisten Borussia Freialdenhoven gezogen hat.

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