Exzellent in der Fremdsprache

Von: bel
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Maike Kuckertz, Koordinatorin
Maike Kuckertz, Koordinatorin Ulrike Flach, Schulleiter Wilhelm Gödde, Sümeyra Akkas, Heide Heinen und Gabriel Thomalla (v.l.) freuen sich über das gute Abschneiden von neun Abiturienten bei „CertiLingua”. Foto: bel

Düren. Das Gymnasium am Wirteltor (GaW) war schon in der Pilotphase 2007 dabei, als „CertiLingua” erprobt wurde. Und es konnte schon damals hervorragende Ergebnisse vorzeigen. „CertiLingua” ist ein Exzellenzlabel, das in vielen Staaten Europas an Schüler verliehen wird, die besondere Leistungen in zwei modernen Fremdsprachen erbracht haben.

Für das GaW ist Englisch die Sprache, in der die neun Kandidaten dieses Jahres im bilingualen Unterricht in Erdkunde oder Geschichte geglänzt haben.

Projekt im Ausland

Zusätzlich zur Arbeit in der Schule nehmen die Schüler an einem Projekt im Ausland teil und müssen dies in schriftlicher Form dokumentieren. Die Arbeiten werden von mehreren „CertiLingua”-Koordinatoren anderer Schulen korrigiert. Für das GaW bekommen neun Abiturienten das Exzellenzlabel am 4. Juli in Hürth verliehen. Schulleiter Wilhelm Gödde und „CertiLingua”-Koordinatorin Ulrike Flach sind stolz auf ihre Schüler. Die immer wieder geforderte individuelle Förderung komme am GaW auch für außergewöhnliche Begabungen zum Tragen. Gödde möchte das Projekt auch für die sogenannten „Normalzweige” öffnen, um auch da begabten Jugendlichen neue Möglichkeiten zu eröffnen.

Das Exzellenzlabel erreichten in diesem Jahr Sümeyra Akkas, Markus Barsuhn, Gabriel Thomalla, Heide Heinen, Christian Vaaßen, Shelly Simons, Jannik Johannsen, Maike Kuckertz und Sonja Schmittmann. Alle haben von einer Woche bis zu einem halben Jahr mit Projekten im Ausland verbracht. Sümeyra Akkas untersuchte zwei Wochen lang in London die Integrationspolitik der Briten. Markus Barsuhn und Gabriel Thomalla nahmen an einer internationalen Sitzung des Europäischen Jugendparlaments teil. Kontrabassistin Heide Heinen bereiste zwei Wochen lang als Mitglied des „Orchesters Deutsche Einheit” China. Christian Vaaßen und Shelly Simons führten ihr Projekt im Rahmen eines Auslandspraktikums in Großbritannien und den USA durch.

Maike Kuckertz lebte 2008 ein halbes Jahr lang in den USA und konnte den aufregenden Wahlkampf Obamas beobachten. Ebenfalls mehrere Monate war Sonja Schmittmann unterwegs. Sie untersuchte das Leben in Frankreich unter „multikulturellen Aspekten”.
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