Düren/Nürburgring - Extremsport für den guten Zweck

Extremsport für den guten Zweck

Von: fjs
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Ralf Jungherz (links) und Dieter Hamacher berichteten der Fördervereinsvorsitzenden Eva Hellwig vom 24-Stunden-Radrennen auf dem Nürburgring und überreichten eine Spende. Foto: Schröder

Düren/Nürburgring. Extremer Radsport für den guten Zweck: Bei der zehnten Auflage der Radsportveranstaltung „Rad am Ring 2012“ hat eine Gruppe Dürener Hobby-Radfahrer für einen guten Zweck in die Pedale getreten. Die Radsportler um Ralf Jungherz und Dieter Hamacher suchten im Vorfeld dieses 24-Stunden-Rennes auf dem Nürburgring mit Erfolg Sponsoren, die die gefahrenen Runden „vergoldeten“.

Auf diese Weise kamen bei 87 Runden und 2175 Kilometern auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife des Rings 2300 Euro zusammen. Diesen Betrag überreichten Ralf Jungherz und Dieter Hamacher der Vorsitzenden des Fördervereins „Carpe Diem“ an der Onkologie im Krankenhaus Düren, Eva Hellwig.

„Den ideellen Wert der Aktion setzte ich besonders hoch an“, betonte die Vorsitzende des Fördervereins und bedankte sich bei den fleißigen Radlern ebenso wie bei Gerlinde Johnen. Die Krankenschwester in Diensten des Krankenhauses, selbst begeisterte Radlerin, hatte als Empfänger der Spende diesmal den seit zehn Jahren bestehenden Förderverein „Carpe Diem“ vorgeschlagen.

„Mit den Spenden unterstützen wir Anschaffungen für die onkologische Station, die im üblichen Klinik-Budget nicht möglich sind“. Eines der nächsten Ziele ist für Eva Hellwig die freundliche Gestaltung des Innenhofes nahe der Station. Das 24-Stunden-Radrennen auf dem Nürburgring haben 2002 die Dürener Radsport-Brüder Manfred (gestorben im Jahr 2003) und Alexander Donike aus einem Dornröschenschlaf erweckt.

Die Dürener Hobby-Radler hatten bei der Veranstaltung am 1. und 2. September mit sehr viel Wasser zu kämpfen. Und mit Erkältungen, die einige Fahrer aussteigen ließen. Kurzfristig sprang noch Lars Goebel vom Pastoralteam des Krankenhauses ein und fuhr nach der Abendmesse gleich mit himmlischem Segen in die „Hölle Nürburgring“, um gleich den Höllenritt in die Nacht auf dem Zweirad anzutreten.

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