Extravagante Mischung: Jazz und indische Musik im „Komm“

Von: Alina Miebach
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Prashant Mishra an den indischen Trommeln, Deobrat Mishra mit der Sitar und Roger Hanschel am Saxophon (v.l.n.r.). Foto: Alina Miebach

Düren. Die drei Männer nehmen auf dem Boden der Bühne Platz und stimmen ihre Instrumente. Sie sind traditionell indisch gekleidet. Deobrat Mishra ist einer der führenden Sitarspieler Indiens, der durch einen lebendigen Stil die rhythmische Extravanganz seines Instruments noch unterstreicht.

Sein jüngerer Neffe Prashant Mishra, der genau wie sein Onkel aus einer Musikerfamilie stammt, begleitet ihn mit seinen Tabla, kleinen traditionellen Trommeln, die zentraler Bestandteil der indischen Kultur sind.

Die beiden bilden mit Roger Hanschel, einem Saxophonist und Dozent an der Musikhochschule Köln eine perfekte Symbiose, denn, sein zeitgenössischer jazzlastiger Stil wirkt sich spannend und zugleich sinnlich auf die Tablamusik Mishras aus.

Die jahrelange musikalische Erfahrung aus verschiedenen Genres und Kulturen bietet dem Trio einen perfekten Nährboden für eine neue Kombination der verschiedenen Stile und Instrumente zu einer Einheit. Ein entspannter und gleichzeitig auch friedvoller Abend begeisterte die Zuhörer in großem Maße.

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