Ex-Bürgermeister Hans Becker wird 80

Von: Fred Schröder
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Düren. Seine politische Tätigkeit hat das Bild der Stadt Düren wesentlich mit geprägt: Hans Becker, fast 30 Jahre Mitglied des Stadtrates, mehr als ein Jahrzehnt stellvertretender Bürgermeister und vom 13. Dezember 1983 bis 18. Oktober 1984 Bürgermeister der Stadt Düren, wird am Sonntag 80 Jahre alt.

Mit 65 Jahren zog sich der langjährige Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat und Mitglied des Kreistages aus der Politik zurück. Jetzt bestimmen die Familien von Sohn und Tochter mit vier Enkeln seine Zeit und zum Teil noch sein Vorsitz im Verein Dürener Platt und als Brudermeister der Schützenbruderschaft „Constantia” Rölsdorf.

Hans Becker wurde am 16. August 1929 in Düren geboren. Schon früh interessierte ihn die Politik. Er trat 1958 in die CDU ein, löste den späteren Landrat Johannes Kaptain als Vorsitzenden der JU ab und zog am 19. März 1961 in den Stadtrat ein.

Von 1975 bis 1983 war Becker Stellvertreter des Bürgermeisters, bevor er für zehn Monate das Amt des Ersten Bürgers bekleidete. In der Nach-CDU-Ära mit SPD-Bürgermeister Josef Vosen blieb Hans Becker dessen erster Stellvertreter bis zum 18. Oktober 1989. Lang ist die Liste weiterer Mitgliedschaften und Tätigkeiten in politischen und kirchlichen Gremien.

Fragt man Becker nach Ereignissen, die ihm in besonderer Erinnerung geblieben sind, antwortet er spontan: Die Ansiedlung der Ford-Werke (heute Tedrive) und der Badesee Gürzenich in einem früheren Braunkohletagebau, die Privatisierung der Häuser in den Rölsdorfer Siedlungen ebenso wie nach der kommunalen Neugliederung der Erhalt der Schulen in den Stadtteilen.

Auch der Bau der Fußgängerzone war einer der Meilensteine, die teilweise gegen Widerstand aus den eigenen Reihen realisiert wurden.

Seinen Geburtstag, zu dem die DZ herzlich gratuliert, wird Becker in Rölsdorf im Kreise von Familie und engen Freunden feiern.
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