Düren - Evivos Steven Hunt schießt den CV Mitteldeutschland ab

Evivos Steven Hunt schießt den CV Mitteldeutschland ab

Von: Peter Leuchter
Letzte Aktualisierung:
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Gegen die Angreifer des CV Mitteldeutschland stand der Evivo-Block wie eine Wand.

Düren. Evivo-Hallensprecher Helmut „Helli“ Schmitz kam kaum hinterher. Immer und immer wieder verlieh er einem Punktgewinn der Dürener Volleyballer über die Lautsprecheranlage der Arena den letzten Kick – mit einem inbrünstig geröhrten „Mister!!!! Steeeeveeeen!!!! Hunt!!!!!“.

Der rotschopfige Kanadier in Dürener Diensten erledigte den CV Mitteldeutschland am Samstagabend quasi im Alleingang. Insgesamt 24 Schmetterschläge knallte Hunt den am Ende überforderten Gästen ins Feld. 18 davon führten zum direkten Punktgewinn. Eine sagenhafte Quote von 75 Prozent! Das Fundament für den Dürener 3:0-Sieg.

Wichtig vor allem: Hunt punktete auch unverdrossen und unaufhaltsam, als es richtig wichtig war – im zweiten Satz. Die Gäste hatten ihre im ersten Durchgang sichtbare Annahme-Schwäche abgelegt und lieferten Düren einen intensiven Schlagabtausch. 5:1 führte CV schnell und verteidigte den Vorsprung lange. „Da haben wir gute Ansätze gezeigt. Aber uns fehlt die Konstanz“, erklärte der enttäuschte CV-Trainer Ulf Quell nach der Partie. Sein Fazit: „Wir stehen weiter mit dem Rücken zur Wand. Für uns zählt nur der Klassenerhalt.“

Erst beim 19:18 führte Düren zum ersten Mal. Hin und her ging es bis zum 23:23. Dann Satzball für Düren. Wieder hektische Aktionen am Netz und im Feld – bis das blau-gelbe Spielgerät schließlich auf der CV-Seite an der Netzkante verendete. Frenetischer Jubel auf Dürener Seite, tief niedergeschlagen das Gastteam. „Im zweiten Satz haben wir uns gut rausgekämpft“, erkannte Dürens Trainer Michael Mücke durchaus, dass damit die Vorentscheidung über den weiteren Verlauf der Partie gefallen war. „Im dritten Satz haben wir uns dann freigeschwommen.“

Denn Mitteldeutschland konnte im finalen Durchgang nur noch bis zum 7:8 dagegen halten – dann spielte nur noch Evivo. Mit einfachen, klassischen Mitteln. „Wir haben im Gegensatz zu den vergangenen Spielen sehr gut aufgeschlagen“, nannte Mittelblocker Georg Klein ein Detail. Vor allem Sebastian Gevert – von Gästetrainer Quell zum „Wichtigsten Spieler“ Dürens gekürt – mischte die CV-Annahme gehörig auf – mal mit Spin, mal einfach „feste druff“.

Mitteldeutschland zeigte Wirkung. Die Annahme wurde unpräzise, die Optionen für den Gäste-Zuspieler waren überschaubar. Das war die Gelegenheit für Düren, am Netz zuzupacken! Hunt mit einem Monsterblock gegen Zeeman: 12:8. Klein wenig später ebenfalls solo und ebenso erfolgreich als lebende Wand: 18:11. Evivo spielte mit den Gästen nun „Ping Pong“. Der finale Ball konnte aber nur einem vorbehalten bleiben: Steven Hunt; mit einem Sprungaufschlag der Marke „brachial“. Ass und Matchpunkt! Und die letzte Gelegenheit für „Helli“ Schmitz, den Punktelieferanten zu würdigen – mit einem inbrünstig geröhrten „Mister!!!!!! Steeeeveeen!!!! Hunt!!!!!“

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