Düren - Evivos Reaktionen auf belgische Provokationen

Evivos Reaktionen auf belgische Provokationen

Von: jan
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Evivo Dürens Zugang Matthias Pompe kann nicht nur annehmen, sondern ist gerade auch als Außenangreifer ein wertvolle Verstärkung. Zugang Steven Hunt sichert Pompe ab. Foto: Guido Jansen

Düren. Es gibt Spiele, die kann man als Meilensteine in der Saisonvorbereitung werten. Volleyball-Bundesligist Evivo Düren hat eines dieser Spiele am Wochenende absolviert. Die Mannschaft von Trainer Michael Mücke testete gegen VC Argex Duvel Puurs aus Belgien, die neue Mannschaft von Ex-Evivo-Spieler Dennis Deroey.

Zwei Wochen zuvor waren die Dürener bei ihren ersten Tests in Puurs zu Gast, verloren einmal 2:3, einmal deutlich 0:4. „Wir haben große Fortschritte gemacht“, merkte Mücke nach dem neuerlichen Treffen mit den Belgiern an. Die haben zwar immer noch den Vorteil, dass sie aufgrund ihres früheren Saisonstarts weiter in der Vorbereitung sind.

Der Vorsprung ist allerdings weg. Denn sonst hätte Düren nach einer überaus brisanten Partie nicht 3:2 gewinnen können.

„Wir spielen schon ganz anders als vor zwei Wochen“, sagte der Trainer. Zur von Anfang an starken Abwehr gesellt sich jetzt ein Angriffspotenzial, dass über längere Phasen abgerufen werden kann. Die Annahme der gegnerischen Aufschläge ist zwar immer noch nicht konstant genug. „Aber wir sind merklich auf einem guten Weg“, schilderte Mücke.

Bemerkenswert war die Atmosphäre auf dem Spielfeld. Die Belgier fielen mit erneut starkem Spiel, aber auch mit einem oft zu hohen Maß an Aggressionen auf.

Die Gäste kommentierten und provozierten viel, so dass sich der sonst meist so ruhige Mücke dazu genötigt sah, seinen Gegenüber lautstark daran zu erinnern, dass gerade ein Freundschaftsspiel stattfindet. Seine Spieler reagierten richtig, wurden ebenfalls emotional, aber nicht so provozierend.

Harte Trainingsphase

An Tag zwei des Test-Wochenendes war das niederländische Team Landstede in Düren zu Gast. Dem Evivo-Team merkte man die müden Knochen an. Mückes Mannen waren weniger flink und schnellkräftig. Am Ende fehlte die Puste, um ein 1:3 zu verhindern.

„Dass die Jungs nach einer harten Trainingsphase platt sind, ist völlig normal“, erklärte Mücke. Im Gegensatz zum Gäste-Trainer hatte der Dürener Coach übrigens auf Ergebnis-orientierte Wechsel verzichtet, sondern zog stattdessen seinen Plan durch, die Einsatzzeiten in Zuspiel, Mittelblock und Außenangriff aufzuteilen.

Ganz anders Landstede: Die Gäste wechselten in den letzten beiden Sätzen derart regelwidrig, dass ihnen in einem Pflichtspiel alle Punkte aberkannt worden wären.

Was in beiden Spielen deutlich wurde: Düren pflegt erneut einen kämpferischen Stil. Die Mannschaft wehrt viele Angriffe in der Abwehr ab. In der Annahme ist Evivo solide. Dafür langen die neuen Außenangreifer Matthias Pompe, AJ Nally und vor allem Steven Hunt im Angriff hin.

Auf der Spielmacher-Position hat Mücke ein „Luxusproblem“. Denn der Kanadier Ciaran McGovern und der US-Amerikaner Evan Barry machen Evivo mit ihrem Konkurrenzkampf stärker.

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