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Evivo will sich von Bühl weiter absetzen

Von: Franz Sistemich
Letzte Aktualisierung:
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Seit zwei Jahren muss Evivo auf einen Sieg gegen den TV Bühl warten. Im November 2010 schmetterte Nikolai Kracht noch für Düren. Foto: sis

Düren. Dennis Deroey ist erst am Donnerstag wieder zum Training des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren gekommen. Dem Annahmespieler bereiteten Magen und Darm Probleme. Doch einem Einsatz am Samstag gegen den TV Bühl dürfte nichts mehr im Wege stehen. „Dennis ist einer mit Stehvermögen. Der wird schon spielen“, ist sein Trainer Michael Mücke sicher.

Und deshalb dürfte der Coach wohl seine eingespielte Annahme auf das Feld schicken. Um Libero Blair Bann sorgten in den vergangenen Partien Aljosa Urnaut und Deroey für Stabilität. Die ist am Samstag ab 19.30 Uhr in der Arena Kreis Düren auch eine wichtige Voraussetzung für den eingeplanten Sieg, denn: „Der TV Bühl hat einige Spieler in seinen Reihen, die mit ihren Sprungaufschlägen eine Annahme ins Wanken bringen können.“ Doch bisher war auf Dürens Aktive, die für den ersten Ballkontakt die Verantwortung tragen, eigentlich immer Verlass.

Und so soll es auch am Samstag sein, will Evivo doch mit der sicheren Annahme den Grundstein für den fünften Saisonsieg legen und mit zwei Punkten einen vor der Saison hoch eingeschätzten Play-off-Kandidaten nicht nur auf Distanz halten, sondern sich weiter von ihm absetzen.

Denn Bühl weist bisher nur einen Saisonsieg auf. Die schlechte Bilanz ist unter anderem dem Grund geschuldet, dass die ersten Gegner keine einfachen waren: Der TV unterlag gegen Berlin RV, Generali Haching und den VfB Friedrichshafen sowie beim TV Rottenburg. Auch gab es eine Verlustpartie gegen den Moerser SC.

Beim 0:3 spielte der TV schlecht, und es zeigte sich endgültig, dass dringender Handlungsbedarf auf der Position des Zuspielers bestand. Folglich griff Dürens heutiger Gast zum Mittel der Rückholaktion. Der Verein lockte Axel Jacobsen, der erst im Sommer nach Italien gewechselt war, zurück. Dies ging relativ leicht, weil sich der Däne auf Sizilien nicht wohl fühlte. Nun soll er helfen, das mit dem Rücken zur Wand stehende Team in die Play-off-Spur zu bringen. Evivo Düren wird etwas dagegen haben.

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