Evivo: Tim Elsner muss tatenlos zusehen

Von: Franz Sistemich
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Da ahnte er schon Schlimmes: Tim Elsner verletzte sich in der Partie gegen Mitteldeutschland am Knie. Meniskus und Knorpel waren beschädigt. Der Außenangreifer fällt für den Rest der Saison aus. Foto: Sistemich

Düren. Er ist zum Zuschauen verurteilt. Selbst den Ball annehmen, selbst das Spielgerät in das gegnerische Feld schmettern, darf er nicht. Das linke Knie zwingt Tim Elsner seit Anfang Januar zu einer mehrmonatigen Pause.

Meniskus und Knorpel mussten operiert werden, nachdem der Annahmespieler und Außenangreifer sich in der Partie gegen den CV Mitteldeutschland verletzt hatte.

„Der Mannschaft jetzt in dieser Situation nicht helfen zu können, ist doppelt ärgerlich und tut auch doppelt weh”, bedauert der 27-Jährige Volleyballer von Evivo Düren, seine Erfahrung und sein Können nicht in den Dienst der Mannschaft stellen zu können. Zum Beispiel am morgigen Samstag beim VC Gotha. Es ist das letzte Meisterschaftsspiel der Hauptrunde. Es geht um den Einzug in die Play-off-Runde. Düren ist Tabellenachter, der Gastgeber die aktuelle Nummer 7 der Liga.

Rein theoretisch hat Evivo Düren sich bereits vor dem Anpfiff für die Runde der letzten acht Teams qualifiziert. Denn der CV Mitteldeutschland, punktgleich mit Düren und Gotha, empfängt Friedrichshafen. Auch wenn der VfB auf seine verletzten Diagonalangreifer verzichten muss, glaubt keiner, dass die „Häfler” in Spergau verlieren werden.

Folglich wäre Düren auch bei einer Niederlage in Gotha qualifiziert. Aber: Weder seine Mitspieler noch Elsner selbst wollen sich auf fremde Hilfe verlassen: „Wir sollten zwar nicht sagen, dass ein Sieg Pflicht ist, aber wir haben immer eine Chance zu gewinnen.” Gegen Gotha war sie auch um Hinspiel da: 17:10 führte Evivo im ersten Satz, als das Team sich selbst das Genick brach: Es musste den ersten Satz noch abgeben, verlor schließlich 0:3.

„Wir müssen den Gastgeber im ersten Satz überraschen, wir müssen beständiger spielen gegen diese homogene Mannschaft, um uns selbst zu belohnen”, wünscht sich Tim Elsner, dass seine Mitspieler konstant auf gutem Niveau spielen, während er sich wieder mit der Rolle des Zuschauers begnügen muss, sich manchmal wie zwischen Himmel und Hölle vorkommt.

„Schade, dass wir diese wenig befriedigende Saison gespielt haben.” Jetzt hofft er, dass dem Team noch ein versöhnlicher Abschluss gelingt.
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