Düren - Evivo: Partie wird ein heißer Tanz

Evivo: Partie wird ein heißer Tanz

Von: Franz Sistemich
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Setzte sich gegen zwei Gegner
Setzte sich gegen zwei Gegner durch: Im Hinspiel bezwangen Matthias Böhme und seine Evivo-Kollegen den morgigen Gegner 3:0. Gelingen ihnen in Rottenburg auch zwei wichtige Punkte für die Play-off-Runde? Foto: sis

Düren. Der Gegner von Evivo Düren absolviert am morgigen Samstag sein letztes Heimspiel der Saison. Und das will er zu einem Fest werden lassen. Aus zwei Gründen: Zum einen feiert der TV Rottenburg am heutigen Samstag sein „Turnerfasnet”. In der Festhalle Rottenburgs werden rund 1000 Narren erwartet.

Zum anderen wollen sich die Volleyballer würdig von ihrem Publikum verabschieden. Deshalb müssen die Spieler auch schön in den eigenen vier Wänden bleiben, wenn in der Festhalle bei der Veranstaltung des Hauptvereins die Post abgeht: „Das kann ein richtig schönes TVR-Wochenende werden”, blickt Jörg Papenheim voraus.

Allerdings geht der Manager des TVR nicht davon, dass seine Mannschaft, der Tabellenzehnte, sich doch noch für die Play-off-Runde qualifiziert: „Das ist zweitrangig”, sagte Papenheim. „Wir wollen Düren schlagen, um Evivo eventuell im Endklassement noch zu überholen. Und noch wichtiger ist: Wir wollen uns mit Anstand von unserem tollen Publikum verabschieden.”

Die Worte aus Rottenburg vernimmt Evivo Dürens Trainer Söhnke Hinz, allein im fehlt der Glaube, dass der TVR die Play-off-Runde schon aus den Augen verloren haben soll. Rein theoretisch ist auch für den morgigen Gastgeber der Sprung unter die acht Teams möglich.

Und deshalb stellt Söhnke Hinz nüchtern fest: „Die Partie wird ein heißer Tanz. Wir müssen gewinnen. Die Auswärtspartie ist wie ein Pokalfinale.”

In Rottenburg treffen zwei Mannschaften aufeinander, die mit höheren Erwartungen in die Saison gestartet waren. Während die Spieler aus Baden-Württemberg in der Fremde schwächelten, stellten sie in eigener Halle so manchem Team ein Bein oder knüpften beispielsweise Generali Haching einen Punkt ab.

Düren entwickelte dagegen einen Heimkomplex, siegte in der Fremde viermal, gewann sein einziges Heimspiel 3:0 gegen den - TV Rottenburg. „Wir werden uns an diesen Spiele erinnern. Und wenn wir an die Leistung aus dem Netzhoppers-Spiel anknüpfen, dann gewinnen wir am Sonntag auch in Rottenburg”, ist Hinz zuversichtlich.
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