Düren - Evivo: Mücke mahnt Geduld an

Evivo: Mücke mahnt Geduld an

Von: Franz Sistemich
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Die Volleyballer von Evivo Düren wollen heute bei den Netzhoppers aus Königs Wusterhausen auch mit effektiver Blockarbeit gewinnen und den vierten Platz verteidigen. Foto: Jansen

Düren. Eigentlich ist die Rechnung ganz einfach: Mirko Culic, der Trainer der Netzhoppers, sagt, dass seine Spieler müssten schon 110 Prozent Leistung abrufen, um am Samstag das Heimspiel gegen Evivo Düren gewinnen zu können. Wenn also Königs Wusterhausen schon 110 Prozent in die Waagschale glaubt werfen zu müssen, dann muss, um einen Sieg einzufahren, der Gast aus dem Rheinland eine Schöppe drauflegen: „Mindestens 111 Prozent müssen wir dann bringen, um uns zwei Tage vor Weihnachten mit einem Sieg zu beschenken“, sagt Dürens Coach Michael Mücke.

Dessen Team hat aktuell den vierten Platz inne. Mit 12:10 Punkten liegt es acht Zähler vor dem Tabellenneunten. Der steckt mitten im Abstiegskampf – auch weil ihm die Deutsche Volleyballliga wegen des Verstoßes gegen die Lizensierungsbestimmungen mit einem Abzug von vier Punkten bestraft hat.

Das Hinspiel hat Evivo Düren mit 3:1 für sich entschieden. Vor denn Toren Berlins soll im Brandenburgischen auch das Rückspiel gewonnen werden, schließlich gilt: „Wir wollen den vierten Platz verteidigen“, sagt Michael Mücke. Also muss Evivo Düren so viele Spiele wie möglich gewinnen: „Jede Partie in der Rückrunde ist für uns ein Endspiel“, sagt der Coach der Rheinländer. Das erste Finale haben die Dürener beim 3:0 über den Moerser SC bravourös bestritten. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und einer hervorragenden Einstellung dominierten sie die Niederrheiner.

Und eben diese Tugenden mahnt Mücke auch für die Begegnung gegen die KW-Spieler an: „Natürlich ist es in einem Heimspiel leichter, diesen ‚Fighting Spirit‘ abzurufen, aber wenn man sich verinnerlicht, wie man sich in diesen Spielrausch versetzen kann, dann ist dies auch in Fremde möglich“, ist Michael Mücke zuversichtlich. Denn er hofft, dass seine Mannschaft vom ersten Aufschlag an dem Gegner die Grenzen aufzeigen kann.

Dies wäre umso wichtiger, da Mücke trotz der acht Punkte Unterschied zwischen seinem Team und dem von Mirko Culic davon ausgeht, dass es sich um eine enge Partie handeln wird: „Wir müssen langen Atem haben, Geduld aufbringen.“ Wichtig werde sein, per Block und Feldabwehr die gegnerischen Angriffe zu entschärfen und im direkten Gegenzug selbst zu punkten. Stand Freitag waren alle Evivo-Volleyballer einsatzfähig.

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