Düren - Evivo: Mücke fordert Respekt und Konzentration

Evivo: Mücke fordert Respekt und Konzentration

Von: Franz Sistemich
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Gegen Bottrop durfte Diagonalangreifer Jelle Hilarius als Spieler jubeln. Ob er Samstag gegen Aufsteiger Coburg/Grub zum Kader gehört ist fraglich: Der Niederländer musste eine Zahn-Operation übner sich ergehen lassen.

Düren. Der nächste Ausfall droht beim Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren: Diagonalangreifer Jelle Hilarius musste unterhalb der Woche eine Zahnoperation über sich ergehen lassen. An Training war bis Freitag nicht zu denken.

So dürfte der Niederländer am Samstag im Heimspiel gegen Aufsteiger VSG Coburg/Grub zwar im Kader sein, aber ob Hilarius im Fall des Falles auch in das Geschehen eingreifen kann, steht noch nicht fest. Während Außenangreifer Andrew John Nally mit einem Muskelfaserriss definitiv noch länger ausfallen wird, wird Mittelblocker Georg Klein zu den Spielern gehören, die gegen den punktlosen Tabellenletzten den vierten Sieg im vierten Meisterschaftsspiel erringen sollen: Sein Daumen wird mit einer Schiene vor weiterer Unbill geschützt.

Es gastiert also am Samstag der Träger der roten Laterne in der Arena Kreis Düren. Doch Evivos Coach Michael Mücke warnt eindringlich davor, den Tabellenletzten zu unterschätzen: „Das Team besteht aus bundesligaerfahrenen Spielern wie unserem früheren Steller Merten Krüger. Es hat seine Qualitäten, auch wenn sich diese punktemäßig noch nicht ausgezahlt haben.“

Zu welchen Leistungen der Aufsteiger fähig ist, zeigte sich für Mücke in der Heimpartie gegen Meister Berlin Recycling Volleys, in der die VSG einen Satz gewann, den einzigen bisher in den vier Meisterschaftsbegegnungen. Und eben diesen Satz hält Mücke seinen Spielern vor Augen und nicht die 0:3-Niederlage Coburgs gegen Bottrop: „Zwei vollkommen unterschiedliche Spiele!“ Gegen Bottrop habe Coburg/Grub im Kampf um den Klassenerhalt gegen einen Mitkonkurrenten unter starkem Druck gestanden und verkrampft agiert. Und gegen Berlin? „Was hatten sie da schon zu verlieren?“, fragte Mücke. Und schließt die nächste Frage an: „Was haben die Gäste bei uns schon zu verlieren?“ Die Antwort: „Nichts!“

Also werden die Gäste auch ab 19.30 Uhr nach dem Motto „frisch-fromm-fröhlich-frei“ unbekümmert aufspielen und ihre Chance beim Schopfe packen wollen, gestützt auf ein variantenreiches Zuspiel von Adam Kocian. Der Bruder von Dürens Ex-Zuspieler Tomas Kocian vertrat gegen Berlin den verletzten Merten Krüger hervorragend, könnte auch Samstag wieder das Angriffsspiel des Aufsteigers aufziehen.

Aber klar ist: Evivo will mit Unterstützung seiner enthusiastischen Fans den dritten Sieg im dritten Heimspiel feiern: „Die Arena ist eine Festung und sollen eine Festung bleiben“, betont Michael Mücke. Doch ein Sieg sei nur möglich, „wenn wir mit Respekt vor dem Gegner und mit der notwendigen Konzentration agieren.“

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