Evivo im Kampf um die besten Play-off-Plätze

Von: Franz Sistemich
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Da freute sich Christian Dünnes noch mit seinen Mannschaftskameraden von Generali Haching über den Pokalsieg, in der kommenden Spielt greift er für den VfB Friedrichshafen an. Foto: Guido Jansen

Düren. Ein ganz so einfaches Unterfangen wird es nicht sein, die Direktqualifikation für die Play-off-Runde der Volleyball-Bundesliga zu bewerkstelligen. Darüber sind sich Trainer Michael Mücke und die übrigen Verantwortlichen des Volleyball-Bundesligisten evivo Düren einig. Um die Plätz 5 und 6 dürfte es Gerangel geben.

Denn die ersten vier Plätze dürften vier Vereine unter sich ausmachen, auf die restlichen beiden Ränge der Direktqualifikation werden gleich mehrere Teams ein Auge werfen.

Aber Reihe nach: Während die Berlin Recycling Volleys ihrer Linie treu geblieben sind und in der kommenden Saison wieder mit ihrer eingespielten und verstärkten Meisterformation den Titel verteidigen wollen, steht beim VfB Friedrichshafen und Generali Haching Stelian Moculescu und Mihai Paduretu wie Mücke vor der Aufgabe, aus vielen neuen Spielern und einigen alten ein schlagkräftiges Team zu formen.

Beim VfB hat das Tradition, bei Generali deutete sich schon gegen Ende der Saison der Exodus der Stars an, weil die Chemie zwischen ihnen und dem Trainer, so wird kolportiert, absolut nicht mehr stimmte. Christian Dünnes beispielsweise wechselte nun zu den Häflern und will mit ihnen nach der Meisterkrone greifen.

Auch Generali Haching mit den Rückkehrern Libero Tille und Außenangreifer Schwarz will in das Rennen um die Meisterschaft eingreifen. Folglich könnten die ersten drei Plätze schon vergeben sein – wenn nicht der TV Bühl einem der drei Großen einen Strich durch die Rechnung macht. Dürens Coach Michael Mücke ist jedenfalls überzeugt, dass der TV durchaus in der kommenden Saison die Qualität haben wird, auf Platz 3 vorzupreschen.

Bleiben also im Kampf um die Plätze 5 und 6 neben evivo Düren der TV Rottenburg, der Moerser SC, der VC Dresden, der CV Mitteldeutschland und die beiden Aufsteiger RWE Vollyes Bottrop und VSG Coburg/Grub übrig.

Hinter der Bundesliga-Zugehörigkeit der Mitteldeutschen steht noch ein finanzielles Fragezeichen, die Aufsteiger werden in erster Linie den Klassenerhalt im Blick haben. Folglich bleiben Düren, Rottenburg, Moers, Dresden und der CV übrig. Die besten Karten könnte Evivo haben, wenn Trainer Mücke es schafft, aus den starken Individuen eine starke Mannschaft zu formen.

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