Evivo: Fünf Spiele in nur zehn Tagen

Von: Franz Sistemich
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Dennis Deroey und sein neuer belgischer Klub Puurs haben sich den Meistertitel vorgenommen. Foto: sis

Düren. Es ist Vorbereitungszeit. Und deshalb bestreitet Volleyball-Bundesligist Evivo Düren ein Spiel nach dem anderen. Fünf sind es innerhalb von zehn Tagen. Drei haben die Mannen von Trainer Michael Mücke bereits bestritten, zwei stehen an diesem Wochenende an.

Gegner sind das belgische Team aus Puurs mit dem ehemaligen Evivo-Akteur Dennis Deroey und die Niederländer aus Zwolle. Beide Teams haben sich ein hehres hohes Ziel für die kommende Saison gesetzt: Sie wollen in ihren höchsten nationalen Ligen den ersten Platz belegen, sprich Meister werden.

Evivo steht also vor echten Härtetests. Zwei hat Düren in den vergangenen Tagen mit Bravour bestanden: Evivo bezwang Appeldoorn aus den Niederlanden mit 3:0 und 3:1. Auch dieses Team aus dem westlichen Nachbarland hat sich die Meisterschaft zum Ziel gesetzt. Doch gegen Evivo musste die Formation des ehemaligen Dürener Außenangreifers Renzo Verschuren zwei Niederlagen einstecken. In Appeldoorn verlor die die deutsche Mannschaft den ersten Satz, weil sie praktisch aus dem Auto auf das Spielfeld musste. „Wir brauchten halt unsere Zeit, um in die Partie zu kommen“, stellte Michael Mücke fest. Dann aber bestimmte Düren das Geschehen auf dem Geviert.

In der Arena Kreis Düren trat Düren noch dominanter auf. „Wir waren aggressiver und kombinationssicherer“, resümierte der Trainer, der in diesen Partien wie beim 4:0 über den Zweitligisten TV Rumeln allen zehn Spielern sehr viel Einsatzzeit gab: „Alle haben in den Partien mindestens zwei Sätze gespielt“, sagte der Coach.

Eine Erkenntnis, die die Testspiele lieferten: Beide Zuspieler agieren auf einem hohen Niveau, bieten angesichts ihrer unterschiedlichen Spielweisen dem Trainer die Möglichkeit, je nach Gegner mit einem bestimmten Steller zu beginnen oder dem Team auf der anderen Netzseite während der Partie durch Zuspielerwechsel Probleme zu bereiten. „Außerdem“, sagte Mücke, „sind Evan Barry und Ciaran McGovern auch in der Lage, schlechtere Annahmen in gute Zuspiele zu verwerten.“

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