Evivo erwartet am Samstag Generali Haching

Von: Franz Sistemich
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Gehörte auch in Haching beim Auswärtserfolg zu den besten der Dürener Volleyball-Zunft: Mittelblocker Renzo Verschuren setzt sich gegen den Generali-Block durch. Foto: Lehrmann

Düren. Die Verantwortlichen von Evivo Düren legen sich fest: „Das Meisterschaftsspiel gegen Generali Haching ist keine Generalprobe für das Pokalfinale”, betont zum Beispiel der Trainer. Das Rückspiel der Bundesliga in der Arena ist einfach eine Begegnung, „in der wir den dritten Platz als Ausgangsposition für die Play-off-Runde sichern wollen”, sagt Sven Anton.

Das Endspiel ist für den Finalisten weit weg. Es findet ja erst am 7. März statt. Am Samstag, 20. Februar, geht es um zwei Punkte. Und für den Dürener Übungsleiter steht fest: „Wir haben in Haching gewonnen, deshalb brennen die auf Revanche und wollen halt gegen uns siegen.” Und selbst wenn Evivo gewänne, stelle dies nicht automatisch einen psychologischen Vorteil dar: „Eine Finale ist ein Finale, ein Meisterschaftsspiel ein Meisterschaftsspiel.”

So einfach ist das. Für Renzo Verschuren ist der sportliche Vergleich ein Wettstreit, in dem er und seine Mannschaftskameraden Spaß haben werden. Generali haching vergleicht er mit Friedrichshafen: „Es gibt zwei Teams in der Liga, gegen die wir verlieren dürfen.” Eins ist der VfB, das andere sind die Bayern von vor den Toren Münchens. „Gegen diese Mannschaften ist der Druck ein ganz anderer. Du hast nichts zu verlieren, du kannst nur gewinnen. Deshalb machen diese Partien viel mehr Spaß.”

Schließlich handelt es sich bei Evivo um eine junge Mannschaft, in der beispielsweise die Spieler der Annahmeachse 20 (Libero Fabian Kohl, Nicolai Kracht) und 22 Jahre (Jan Umlauft) sind. Da ist es kein Wunder, wenn sich schon einmal schwächere Phasen einschleichen.

Und so gilt auch für diese Partie: „Wir wollen uns einfach weiter verbessern”, wie Sven Anton ein Ziel formulierte. Beispielsweise wäre es gegen Haching wünschenswert, wenn Evivo im Block und in der Feldabwehr so stark agieren könnte wie beim 3:2-Hinspielsieg. Diese beiden Elemente hatten maßgeblichen Anteil am Erfolg in der Fremde. Wichtig wäre auch, dass die Annahme besser funktioniert als beim Zweier in Moers.

Eben diese Partie war es auch, die den Coach animierte, den Spielern über Karneval frei zugeben. „Ich habe ihnen nach der Partie in der Kabine gesagt: Fahrt alle nach Hause, trefft Euch nicht, denkt nicht an Volleyball, schaut, dass ihr den Kopf frei bekommt!” Abstand vom Volleyball und dem Netzhoppers- und Moers-Spiel, um mit frischem Elan die nächste Aufgabe anzugehen.

Ob Anton der Formation vertraut, die Moers nicht mit spielerischer Leichtigkeit, sondern mit Kampf bezwang, will er kurzfristig entscheiden. Wenn es, vorausgesetzt alle gesunden Spieler bleiben gesund, eine Änderung geben sollte, dann beträfe sie Artur Augustyn. Er spielte nicht gegen Moers, könnte eine der Mittelbockerpositionen einnehmen.
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