Evivo erwartet am Samstag den Moerser SC

Von: Franz Sistemich
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Und da plumpste der Ball nach einem Dürener Block in das Feld der Moerser Volleyballer: Im Hinspiel behielten Jaromir Zachrich (links) und Tim Elsner die Oberhand. Samstag wollen sie den MSC wieder schlagen. Foto: sis

Düren. In der Mülheimer RWE-Sporthalle gewann Volleyball-Bundesligist Evivo Düren das Hinspiel gegen den Moerser SC 3:2 aus zwei Gründen: Düren entschärfte 35 Angriffe und punktete im Gegenzug in 15 Fällen. Und im Tie-Break setzte sich Evivo wegen des größeren Willens zum Sieg durch. Am Samstag steht nun das Rückspiel an.

Beide Teams weisen wie auch Rottenburg und Bühl 10:10 Punkte auf. „Jetzt fängt die Saison erst richtig an“, sagt Evivos Coach Michael Mücke, „ab jetzt kommt es auf den langen Atem an.“ Und fährt fort: „Im Hinspiel hatten wir das Glück, dass der niederländische Zuspieler Niko Freriks erst kurz zuvor verpflichtet wurde, weshalb die Abstimmung noch nicht so funktionierte.“

Das hat sich geändert. Der Moerser SC hat sich auch auf europäischer Ebene im Challenge-Cup gut verkauft, hat unterhalb der Woche in der Slowakei überzeugend aufgespielt und gewonnen. „Hut ab“, sagt Michael Mücke und schwört Dürens Fans auf eine schwierige Partie in der Arena ein.

„Wir müssen zum einen sehr gut aufschlagen“, fordert Mücke. Denn Freriks ist auch nach weniger gelungenen Annahmen in der Lage, ein variantenreiches Angriffsspiel aufzuziehen. Ihm zur Seite steht mit dem früheren Dürener Michael Olieman ein Diagonalangreifer, der an guten Tagen immer noch kaum zu stoppen ist.

Folglich gilt für Evivo: „Wir müssen im Block und in der Feldabwehr sehr wachsam sein, gut arbeiten und dann aus der Abwehr heraus auch unsere Punkte machen.“ In Moers ging diese Taktik auf. Stand Freitag waren bei Evivo alle Spieler fit, so dass mit der Startformation aus der Partie gegen den CV Mitteldeutschland gerechnet werden kann.

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