Evivo empfängt Pokalsieger Generali Haching

Von: Franz Sistemich
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Musste wegen Schulterproblemen aussetzen, wird aber am Mittwoch gegen Haching spielen können: Vladimir Rakic. Foto: sis

Düren. Zwei Sätze sah Evivo Düren wie der sichere Sieger aus. Aber auch nur zwei Sätze. Dann neigte sich die Waagschale in die andere Richtung. Der Gegner wurde besser, Evivo schwächelte und verlor die Partie unnötigerweise. Es war ein Montagabend, Gegner war der Gastgeber Moerser SC. Und wieder spielt Evivo Düren unterhalb der Woche.

Am Mittwoch nimmt der dreifache deutsche Vizemeister aber die Rolle des Gastgebers ein, empfängt um 19.30 Uhr den frisch gebackenen Pokalsieger Generali Haching mit dem Ex-Dürener Max Günthör.

Mist gebaut

Der erste Titelträger der Saison soll besiegt werden - nicht nur, weil Evivo schon in zwei Partien in der Meisterschaft und im Pokal den Kürzeren gezogen hat. Vor den Begegnungen gegen vier der aktuell fünf besseren Teams hatte sich Dürens Coach Sven Anton zwei Erfolge erwünscht.

Zwei Niederlagen in Friedrichshafen und in Moers stehen negativ zu Buche, ein Sieg gegen den SCC Berlin, auch unterhalb der Woche, ist auf der Positivseite zu verzeichnen. Für Sieg Nummer 2 stellt also die heutige Gelegenheit die letzte Chance dar.

„Wir haben in Moers verloren, weil wir den einen oder anderen Mist gebaut haben. Aber wir haben in Moers auch zwei Sätze gut gespielt, haben in ihnen beispielsweise sehr gut aufgeschlagen. Und wenn wir diese Sätze wiederholen, können wir einen oder zwei Abschnitte gegen Haching gewinnen”, sagt Anton und lacht dabei, „vielleicht auch den dritten Satz, denn wir können Haching schlagen.”

Gerade mit Blick auf die Play-off-Runde wäre es sinnvoll, eine überzeugende Partie gegen Haching zu bieten, um eine gehörige Portion Selbstvertrauen zu tanken. Denn in dieser Spielzeit hat Evivo von den besser platzierten Teams nur den Hauptstadtklub schlagen können.

Kein Versagen

Deshalb gilt gegen Haching das, was gegen Moers während der fünf Sätze mehr und mehr abhanden kam. Sven Anton: „Wir müssen konstant druckvoll agieren, mit den Aufschlägen wie mit den Angriffen. Wir dürfen nicht anfangen zu denken, uns damit herunterziehen. Wenn einer geblockt worden ist, dann ist er halt geblockt worden. Dann muss er beim nächsten Mal trotzdem mit Schmackes angreifen.

In Moers sind die Angriffe mit fortschreitender Spielzeit nicht mit dem letzten Willen durchgezogen worden, sondern zögerlich aus Angst vor Fehlern. Das bringt uns nun wirklich nicht weiter. Außerdem darf die Annahme nicht wieder versagen.” Bis auf Rekonvaleszent Alex Mayer können alle Spieler des Trainers Forderungen in die Tat umsetzen.
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