Evivo baut Selbstvertrauen auf: 3:1 im Test gegen Doetinchen

Von: sis
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Mit der Blockabwehr ist Evivos Trainer Michael Mücke nicht zufrieden. Sie muss besser werden. Foto: Sistemich

Düren. Die Verunsicherung war den Volleyballern von Evivo Düren am Samstagnachmittag in den beiden ersten Sätzen durchaus anzumerken: Nach der 0:3-Niederlage im Bundesliga-Pflichtspiel beim Moerser SC taten sich die Schützlinge von Trainer Michael Mücke gegen den niederländischen Club aus Doetinchen schwer.

Sie gewannen zwar den ersten Abschnitt mit 30:28, verloren aber den zweiten mit 21:25. Dann hatte sich das Team gefangen und sicherte sich die beiden nächsten Sätze jeweils mit 25:22.

Eigentlich hätte Evivo am Samstag bei den RWE Volleys Bottrop antreten sollen. Doch dem Team aus dem Ruhrgebiet entzog die Deutsche Volleyball-Liga die Lizenz, weil es die Auflagen nicht erfüllte. Also hatte Evivo spielfrei. Doch um im Rhythmus zu bleiben, organisierten die Dürener das Testspiel gegen die Niederländer.

Das Besondere an den Volleyballern aus dem westlichen Nachbarland: Sie dürfen nicht an der nationalen Meisterschaft teilnehmen. Weil vor der Saison ihre GmbH in finanziellen Schwierigkeiten steckte, verweigerte der niederländische Verband der Mannschaft die nationale Meisterschaftsrunde.

Aber: Doetinchen durfte am internationalen Wettbewerb teilnehmen und wurde auch für den nationalen Pokalwettbewerb zugelassen. Die Finanzierung der kommenden Saison steht. Der Verein tritt dann wieder an – in einer neuen Halle wie der Arena.

„Unser Gegner, der sich für die beiden Wettbewerbe mit Testspielen fit hält, hat auf einem sehr ordentlichen Niveau gespielt. Für uns war es gut, dass wir nach der Niederlage in Moers sofort wieder spielen und auch gewinnen konnten“, sagte Mücke.

Alle Spieler kamen zum Einsatz. Auch der verletzte Steller Ciaran McGovern spielte einen Satz. Seine Wunde am Fuß ist zwar noch nicht ganz verheilt, einem Einsatz in einem Abschnitt stand aber nichts im Wege. Bis zur nächsten Meisterschaftspartie am 21. Januar gegen Rottenburg dürfte Mücke einen Schwerpunkt der Trainingsarbeit auf die Blockarbeit legen: „Sie muss sauberer werden.“

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