Düren - Evangelische Gemeinde stellt sich in einer neuen Broschüre vor

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Evangelische Gemeinde stellt sich in einer neuen Broschüre vor

Von: Gudrun Klinkhammer
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Hille Richers, Birgit Strack und Stephan Schmidtlein (von links) stellten die neue Broschüre und den neu gestalteten Internetauftritt der Evangelischen Gemeinde zu Düren vor. Foto: Gudrun Klinkhammer

Düren. Die Evangelische Gemeinde zu Düren ist groß und sehr vielfältig. Diese Vielfalt den 22.500 Gemeindemitglieder und weiteren Bürgern auf anschauliche Weise in einer Broschüre zu vermitteln, das nahm Pfarrer Stephan Schmidtlein, gleichzeitig der Vorsitzende des Presbyteriums, mit seinem Team in den vergangenen Monaten in Angriff.

Auf jeden Fall sollte es kein Hochglanzmagazin werden, da waren sich die Akteure einig. Stattdessen soll die jetzt druckfrisch vorliegende Broschüre die Strukturen, Anlaufstellen und Ansprechpartner der Evangelischen in Düren auf griffige Weise vermitteln.

„Immer zusammengeblieben“

Bei der neuen Übersicht handelt es sich um ein 36 Seiten starkes, handliches Querformat. Die neun Gemeindebezirke werden grafisch dargestellt, die neun Pfarrerinnen und Pfarrer sind auf Fotos zu sehen. Weitere Fotos lockern die vielen Informationen, zu denen Adressen und Telefonnummern zählen, auf.

Stephan Schmidtlein führte in einem Gespräch mit unserer Zeitung aus: „Die einzelnen Bezirke der Evangelischen im Kreis Düren sind als eine Gemeinde immer zusammengeblieben. Wir haben schon seit den 1970er Jahren eine Gemeindeform gefunden, die andere derzeit suchen.“ Der Satz „Wir können das nicht mehr halten“ fiel in der Evangelischen Gemeinde zu Düren nicht, stattdessen lautet das Motto immer: „Wir müssen Kräfte bündeln.“

Die diakonischen Aufgaben beispielsweise wurde in Düren von den Evangelischen nie ausgelagert. Stattdessen kümmern sich heute 600 Ehrenamtler und 180 hauptamtlich Tätige um die gesamten Belange des Gemeinwesens.

Als Koordinationsstelle agieren die 39 Mitglieder des Presbyteriums. Da sie aber alleine die Koordination nicht stemmen können, bildeten sich Ausschüsse mit weiteren Helfern, die sich um die einzelne Sachgebiete wie etwa die Seniorenarbeit oder auch die Familien- und Erwachsenenbildung kümmern.

Stephan Schmidtlein weiß: „Diese Form der Zusammenarbeit fordert ein hohes demokratisches Verständnis, fordert Vertrauen und Sachkunde.“ Die neue Broschüre bezeichnet er als „Album der Möglichkeiten“, einige Passagen wurden in sieben Sprachen übersetzt.

Elf-Millionen-Haushalt

Birgit Strack, die Öffentlichkeitskirchmeisterin, stellte gleichzeitig die neu gestaltete Internetseite der Evangelischen Gemeinde zu Düren vor. Auch diese ist übersichtlich und leicht zu bedienen.

Jedes Jahr wird zudem ein Finanzbericht aufgestellt. Das Haushaltsvolumen der Evangelischen Gemeinde zu Düren betrug im vergangenen Jahr elf Millionen Euro. 3,5 Millionen Euro stammen davon aus Kirchensteuereinnahmen, hinzu kommen öffentliche Gelder und Spenden.

Seit zehn Jahren ist die Anzahl der Gemeindemitglieder nahezu konstant. 2003 traten 205 Personen aus der Gemeinde aus, soviel wie in den vergangenen Jahren nicht mehr. 2012 traten 142 aus, 2013 waren es 175. Was Stephan Schmidtlein sehr wichtig ist: „Das Leben und Wirken ist für uns Gottesdienst.“

Für Freitag, 31. Oktober, lädt die Evangelische Gemeinde zu Düren um 18 Uhr zur Generalversammlung am Reformationstag ein. Die Veranstaltung beginnt mit einem Gottesdienst in der Christuskirche Düren und wird mit einer Informationsveranstaltung und einer offenen Aussprache an gleicher Stelle fortgesetzt. Die Verantwortlichen suchen noch Auslegepaten, die die neue Broschüre an zentralen Stellen verteilen.

Weitere Informationen gibt es bei Hille Richers (Gemeindeentwicklung und Fundraising) unter Telefon 02421/188105 oder im Internet auf der Gemeinde-Homepage unter www.evangelische-gemeinde-dueren.de.

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