Evangelische Gemeinde setzt auf Energiesparen

Von: fjs
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Blockheizkraftwerk, neue Heizu
Blockheizkraftwerk, neue Heizungen und vieles mehr führten bei der Evangelischen Gemeinde zur Reduzierung des Energieverbrauchs. Das Umwelt-Team mit Ruth Brolund, Daniela Bethge, Gertraud Eberius Pfarrer Martin Gaevert, Baukirchmeister Christian Peukert und Doris Unsleber (von links) ist stolz auf die EMAS-Zertifizierung. Foto: Schröder

Düren. Die Bewahrung der Schöpfung steht bei der Evangelischen Gemeinde zu Düren an oberster Stelle. Und zur Erhaltung der Schöpfung gehört auch der vernünftige Umgang mit der Energie.

Deshalb hat die Evangelische Gemeinde ein Umwelt-Management eingerichtet. „Wir wollen glaubwürdig als Kirche zur Bewahrung der Schöpfung beitragen”, unterstreicht Pfarrer Martin Gaevert als Umweltmanagementbeauftragter. Die Evangelische Gemeinde ist jetzt im EMAS-Register der Industrie- und Handelskammer Duisburg eingetragen. Eine Zertifizierung dieser Art gibt es in der Regel nur für industrielle Großbetriebe.

Nach einer Bestandsaufnahme definierte das Umweltmanagement seine Ziele. Durch geeignete bauliche Maßnahmen sollte eine Gesamteinsparung von 20 Prozent erreicht werden. Nach etwa zehn Jahren sollten sich die dazu notwendigen Investitionen nach Möglichkeit amortisieren. Räumlich gesehen erfasste das Konzept zunächst den Bereich Innenstadtkirche, also die Gebäude rund um Christuskirche und Gemeindehaus. Der Katalog der Maßnahmen reicht von der Energieverbrauchserfassung über Bau- und Sanierungsmaßnahmen bis hin zu Blockheizkraftwerken. Natürlich steht auch die ständige Motivierung der Mitarbeiter auf der Agenda.

Die ersten Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache. So ist der Stromverbrauch von 2008 bis 2011 um 47 Prozent und der Gasverbrauch im gleichen Zeitraum um zwölf Prozent gesunken. „Wir kommen unserem Ziel der Amortisierung vermutlich schon vor den avisierten zehn Jahren nahe”, sagt Baukirchmeister Christian Peukert.

Er und das Umweltteam werden sich nach Abschluss der energetischen Sanierung im Innenstadtbereich nun weiteren Objekten zuwenden. So zum Beispiel dem Gemeindezentrum Birkesdorf, der Lutherkirche in Buir oder Evangelischen Friedhof an der Kölnstraße.

Klar ist für das Umweltteam aber auch: „Nachhaltigkeit ist auch eine Frage der handelnden Personen”. Deshalb sind interessierte Mitstreiter bei der evangelischen Gemeind willkommen.
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