Düren - „Europäisches Jugendparlament”: Acht Schüler aus Düren erreichen Endrunde

„Europäisches Jugendparlament”: Acht Schüler aus Düren erreichen Endrunde

Von: Bruno Elberfeld
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Acht Schüler aus dem 11. und
Acht Schüler aus dem 11. und 12. Jahrgang des GaW wetteifern demnächst in Berlin mit elf weiteren Delegationen um die Teilnahme am Forum des EYP in München oder Amsterdam. Foto: bel

Düren. Wache, freundliche Gesichter sitzen da und feilen in ihrer unterrichtsfreien Zeit mit ihrer Lehrerin Ulrike Flach an Redewendungen, Ideen, neuen Gedanken, an Mimik und Gestik. Den Wettbewerb in Hamburg haben die acht jungen Frauen und Männer des Gymnasiums am Wirteltor mit Bravour überstanden.

Aus insgesamt 24 Delegationen von Schulen aus Nord- und Süddeutschland gehören sie nun zu den zwölf, die sich für die letzte Ausscheidung in der Bundeshauptstadt qualifiziert haben.

Sechs Delegationen aus dem Süden Deutschlands und sechs aus dem Norden Deutschlands - das Wirteltor zählt zum Norden - wetteifern im Rahmen des „Europäischen Jugendparlaments (EYP)” um die Tickets für das große Treffen entweder in Amsterdam oder München. Wer von den beiden Städten der Zielort sein wird, ist noch nicht entschieden.

Wie in Hamburg Mitte März hat die gesamte Gruppe auch dieses Mal ein Hauptthema, „Outside Borders”, das sie unter möglichst vielen Aspekten beleuchten soll. Die Teilnehmer müssen am Ende ihrer langen Präsentation eine schriftliche Resolution vorlegen, in der sie erklären, wie sie Europa und seine Außengrenzen sehen. Muss sich die Europäische Union zu einer Trutzburg gegenüber Flüchtlingen erweisen, die in ihren Heimatländern vor Krieg und Hunger fliehen? Solche und ähnliche Fragen müssen diskutiert und beantwortet werden. In einem Referat werden sie vor einem Plenum zu Gehör gebracht und in schriftlicher Form eingereicht werden. Ein Text wird an das Europaparlament geschickt.

Neben dem Hauptthema für alle muss jeder ein eigenes Thema bearbeiten, das er ebenfalls vorstellen muss. Die Überschriften der Themen haben alle etwas mit Europa zu tun. Beitritt der Türkei zur EU, Frauenrechte weltweit, Demokratie in Russland, Atomprogramm im Iran heißen einige der Gedanken, über die sich die einzelnen Schüler auslassen müssen. „Solche Projekte wird das Wirteltorgymnasium als Europaschule auch weiterhin in Angriff nehmen”, versprach Schulleiter Wilhelm Gödde. Die Schüler ziehen da mit den Lehrern an einem Strang. „Ganz einfach ausgedrückt”, sagte Dominik Etzenbach, „wir sind hier einfach europäisch engagierte Schüler!” Sprache ist in Berlin auch Englisch.

Die Kosten für die Berlinfahrt werden vom RWE gesponsert. Eine Belohnung winkt den Teilnehmern jetzt schon: Im September werden sie für einige Tage zu einem international besetzten Forum in die rumänische Hauptstadt Bukarest fahren. Betreut werden die jungen Leute von Ulrike Flach und Stephan Mauel.
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