„Europa muss zusammenhalten“: Junge Spanier werden beruflich unterstützt

Von: Fred Schröder
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Jens Bröker, Simone Jentzsch, Annette Reinholz, Elisa Fernandez Farinca und Günter Kirschbaum (v.li.) kooperieren. Foto: Fred Schröder

Düren. „Das ist ein rein deutsches Programm für Europa.“ Günter Kirschbaum, Geschäftsführer des Sozialwerks Dürener Christen, sieht in dem Projekt „Ausbildung ohne Grenzen“ eine große Herausforderung für das Sozialwerk als Träger, aber auch eine große Chance, den Zusammenhalt Europas zu demonstrieren.

Das Sozialwerk hat bei der Durchführung Partner: Annette Reinholz, Leiterin der Wirtschaftsförderung im Kreis, und die Indeland GmbH stellen ihre Netzwerke zur Verfügung. Insbesondere wollen sie bei der Gewinnung von Ausbildungsstellen für junge Spanier tatkräftig mithelfen. Die Ausbildung der Spanier ist die zentrale Aufgabe des Projekts.

Fachkräftemangel vorbeugen

Eine andere sieht Annette Reinholz in der Chance hiesiger Unternehmen, angesichts des demografischen Wandels rechtzeitig einem Fachkräftemangel vorzubeugen. „Der Mangel stellt Unternehmen zunehmend vor große Herausforderungen“, sagt Jens Bröker, Indeland-Geschäftsführer. „Deshalb werden wir Betriebe ansprechen. Europa muss zusammen halten“. Denn schließlich müsse in Spanien, einem Land mit 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit, den jungen Leuten eine Chance gegeben werden. Projektbetreuerin Simone Jentzsch sagt: „Wir helfen, bei Einreise, Wohnungssuche.“

Simone Jentzsch hat in Spanien Bewerber vor Ort besucht. In der Provinz Galizien und in Barcelona sind bereits 15 junge Leute fleißig dabei, die deutsche Sprache zu lernen. Gute Dienste leistet dabei Elisa Fernandez Farinca, die die jungen Spanier in ihrer Muttersprache betreut und dolmetscht. Sie bereiten sich auf Ausbildungen in der hiesigen Region vor. Gefragt sind Hotel- und Gastronomiefachleute, Mediengestalter, Informatiker sowie Mechaniker.

Es sollen schnell noch Ausbildungsplätze akquiriert werden, denn das Ausbildungsjahr beginnt am 1. August. Wer noch Ausbildungsstellen anbieten kann sollte sich an Simone Jentzsch unter Telefon 02421/ 282345 oder per Mail an S.Jentzsch@sozialwerk-dueren.de wenden.

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