Langerwehe - Euregio-Bahn-Bau: Weiterhin Unmut über Lärmbelästigungen

Euregio-Bahn-Bau: Weiterhin Unmut über Lärmbelästigungen

Von: tob
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Langerwehe. Ihren Unmut haben die Anwohner der Straßen Ulhaus, Bergstraße, Nikolausberg und Bürgermeister-Schoeller-Straße längst geäußert.

Unmut über die Lärmbelästigungen durch den Neubau der Euregio-Bahn. Die Antwort der Bezirksregierung, die sie bei der Sitzung des Ausschusses für Bau- und Planungsangelegenheiten der Gemeinde Langerwehe zu hören bekamen, dürfte ihnen kaum gefallen haben. In der Stellungnahme heißt es nämlich, dass alle Grenzwerte deutlich unterschritten seien und somit Gegenmaßnahmen nicht nötig seien. Doch damit ist die Diskussion nicht beendet.

Ein Gutachter stellte am Donnerstagabend ein Lärmschutzgutachten vor, aus dem hervorgeht, dass die abgerissenen Häuser wohl als Lärmschutz dienten. Zudem waren sich alle Fraktionen einig, dass der Lärm deutlich angestiegen sei und etwas unternommen werden müsse.

Also beschloss der Ausschuss, ein schalltechnisches Gutachten anfertigen zu lassen. Die Kosten dafür teilen sich die Gemeinde und die Euregio Verkehrsschienennetz GmbH (EVS). Eine Verpflichtung, weitergehende Maßnahmen einzuleiten, gehen die Parteien damit ausdrücklich noch nicht ein.

Beschlossen ist hingegen der Neubau des Bürgerhauses Pier. Das Großprojekt - es wird in Kombination mit dem Schützenheim gebaut - kostet rund 1,2 Millionen Euro. Die Kosten für das Schützenheim übernimmt RWE Power, die 750.000 Euro für das Bürgerhaus teilen sich Land und Gemeinde. 500.000 Euro werden mit Landesmitteln gefördert. 250.000 Euro muss die Gemeinde aufbringen.

Die U-3-Betreuung ist ebenfalls ein großes Thema und soll in Heistern und Langerwehe-Süd ausgebaut werden. Für die Tagesstätte Heistern sind Kosten in Höhe von 321.000 Euro veranschlagt. 288.000 Euro davon werden nach Schätzungen gefördert. In Langerwehe-Süd sind die Kosten mit 38.800 Euro wesentlich geringer. Aus Fördermitteln kommen davon rund 35.000 Euro.
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