Birkesdorf - Erstmals geht der Titel raus aus Düren

Erstmals geht der Titel raus aus Düren

Von: Jörg Abels
Letzte Aktualisierung:
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Jubel im T-Shirt der Aktion „Dürener Fußballer gegen Rassismus und Gewalt”: Mit A-Ligist Alemannia Straß setzte sich bei der 26. Auflage der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft erstmals ein Team durch, das nicht aus Düren stammt. Foto: Jörg Abels

Birkesdorf. Als Andreas Fuhs mit einem sehenswerten Fallrückzieher im Finale gegen Alemannia Straß zum 1:3 verkürzte, keimte noch einmal kurz Hoffnung im Lager des FC Düren-Niederau auf. Sollte der sechste Titelgewinn doch noch Realität werden? Schon im Halbfinale gegen Sportfreunde Düren hatte der Landesligist zuvor binnen Sekunden einen 0:2-Rückstand egalisiert.

Fuhs bleibt die Torjägerkrone

Doch gegen den engagiert auftretenden Tabellenzweiten der A-Liga, der während des Turniers nur eine einzige Niederlage (1:2 gegen Ligakonkurrent SW Düren) hinnehmen musste, kam die Aufholjagd zu spät. Nach Toren von Jörg Schmitz und des reaktivierten Dominik Simon (2) ging der Titel erstmals in der 26-jährigen Geschichte der Hallenfußball-Stadtmeisterschaft, die seit 2003 kreisweit ausgeschrieben wird, raus aus der Stadt, nach Straß, an einen überaus selbstbewusst auftretenden A-Ligisten, der in der Rückrunde noch ein gehöriges Wörtchen um den Aufstieg in die Bezirksliga mitreden möchte. „Wir haben eine junge Truppe, die so einen Erfolg natürlich gerne mitnimmt”, freute sich Alemannia-Trainer Marco Bachmann über den Rückenwind.

Aber auch Andreas Fuhs hatte noch Grund zur Freude. Er gewann mit 14 Treffern die Torjägerkrone des Turniers, vor Ex-Oberliga-Spieler Thomas Kalscheuer, der elf Mal getroffen hatte und mit dem GFC Düren 09 in der Endabrechnung nach einem 3:4 im Neun-Meter-Schießen gegen Sportfreunde Düren den 4. Platz belegte.

Die Zuschauer in der an beiden Tagen sehr gut gefüllten Birkesdorfer Sporthalle sahen schon in der Vorrunde ungemein torreiche Spiele. In den ersten 36 Partien fielen allein 182 Treffer. Und auch in der Zwischenrunde waren es wieder mehr als 100. Für die große Überraschung sorgte dabei der Dürener Spielverein. Erst eine Niederlage im letzten Zwischenrundenspiel gegen den bis dahin sieglosen Titelverteidiger Viktoria Arnoldsweiler II verhinderte den Einzug des B-Ligisten ins Halbfinale, in das dann trotz zweier Niederlagen der FC Niederau rutschte.

In der zweiten Zwischenrunde scheiterten Germania Burgwart und SW Düren an Straß und Sportfreunde Düren. Der Bezirksligist setzte sich mit einem 3:0 im letzten Gruppenspiel gegen den SV Merken sogar noch an die Spitze, musste dann aber im Halbfinale trotz einer 2:0-Führung gegen den FCN die Segel streichen. Gleich drei Ostdürener scheiterten im Neun-Meter-Schießen.

Soweit hatte es Alemannia Straß im ersten Halbfinale erst gar nicht kommen lassen. Gegen den mit einigen Landesliga-Spielern angetretenen GFC behielt der A-Ligist durch Tore von Martin Plum, Stefan Nepomuck und Jörg Schmitz verdientermaßen mit 3:1 die Oberhand. Und die Alemannen nahmen den Schwung mit ins Finale. „Ich glaube, wenn man die beiden Tagen Revue passieren lässt, haben wir verdient gewonnenÓ, resümierte Alemannia-Coach Marco Bachmann nach der Siegerehrung.

Den 9. Frauen-Cup im Rahmen der Stadtmeisterschaft gewann der SV Eilendorf, der am Freitagabend den SV Hörn und den TSV Stockheim auf die Plätze verwies.
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