Erstmals Forschertage für Kinder am Stiftischen Gymnasium

Von: kin
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Annik Löhr, Reimut Ridder, Emily Grusdat, Akshvigan Jeyakumar, Giuseppe Condello und Cinar Mutlu (v.l.) wollen den Kriminalfall lösen.

Düren. Annik Löhr (9), Reimut Ridder (9), Emily Grusdat (9), Akshvigan Jeyakumar (9), Giuseppe Condello (9), Melina Leonhardt (8) und Cinar Mutlu (9) stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Im Stiftischen Gymnasium ist eine tote Schülerin gefunden worden.

Neben dem Mädchen liegen Hundehaare und ein Zettel mit einem komischen Buchstaben darauf. Außerdem sind neben der Leiche Blut- und Colaspuren zu finden. Schnell ist klar: Es gibt gleich acht Tatverdächtige und Annik, Emily, Reimut, Cinar, Melina, Giuseppe und Akshvigan müssen herausfinden, wer das Mädchen umgebracht hat.

Aber der Reihe nach: Natürlich ist am „Stift“ keine Schülerin umgebracht worden, den Kriminalfall haben sich die beiden Lehrer Marco Beichelt (40) und Manfred Pietsch (62) nur ausgedacht. Zum ersten Mal finden am Stiftischen Gymnasium in diesen Herbstferien „Forschertage“ für Viertklässler statt.

45 Jungen und Mädchen versuchen an drei Tagen Lego-Roboter zu bauen und zu programmieren und eben einen komplizierten Kriminalfall zu lösen.

„Als ich von diesem Angebot gehört habe“, erzählt Emily, „fand ich das total spannend. Und ich habe mich angemeldet. Ich finde, dass es überhaupt kein Problem ist, in den Ferien auch mal ein paar Tage zur Schule zu gehen.“ Mit den Forschertagen wollen die Lehrer bei den Grundschülern das Interesse für Biologie, Chemie, Mathematik und Physik wecken.

Die Grundschüler sind von den Forscher-Ferienspielen total begeistert. Emily: „Wir haben ja in der Grundschule nur Sachkundeunterricht. Ich habe mir zum Beispiel unter Chemie etwas ganz anderes vorgestellt. Ich habe gedacht, dass man immer verschiedene Flüssigkeiten miteinander vermischt. Aber so macht das natürlich viel mehr Spaß.“ Melina kann sich sogar vorstellen, dass es ähnliche Angebote auch für andere Fächer gibt. „Zum Beispiel in Kunst“, sagt die Achtjährige. „Das würde mir auch Spaß machen.“

Dass die Schüler am Ende den Mordfall mit kriminalistischem Spürsinn, den neu gewonnenen naturwissenschaftlichen Fähigkeiten und viel Spaß an der Recherche gelöst haben, versteht sich ja von selbst.

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