Erster Haushalt mit Überschuss seit 23 Jahren

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Düren. Die vom Kämmerer Harald Sievers im September verhängte Ausgabensperre, das sogenannte Haushaltsmoratorium, hat seine Wirkung offenbar nicht verfehlt.

Wie aus einer vorläufigen Abrechnung des Haushalts 2014 für die heutige Sitzung des städtischen Finanzausschusses hervorgeht, weist das Jahresergebnis der Stadt Düren für das Jahr 2014 einen Überschuss von mehr als 850.000 Euro aus, knapp 130.000 Euro mehr als bei der Verabschiedung des Etats im Dezember 2013 geplant.

Trotz erheblicher Mehrkosten bei der Unterbringung von Flüchtlingen und bei den Hilfen zur Erziehung im Bereich des Jugendamtes, Gewinneinbrüchen bei Beteiligungen und Steuermindereinnahmen hätte die Stadt Düren damit erstmals seit 1991 ein positives Ergebnis erwirtschaftet.

Ein langjähriger und ambitionierter Prozess zur Sanierung der Stadtfinanzen trage damit erstmals Früchte, teilt die Kämmerei mit. Eine vergleichbar verantwortungsbewusste und generationengerechte Finanzpolitik könnten außer Düren nur noch zwei weitere Städte in NRW mit mehr als 50.000 Einwohnern vorweisen, die sehr steuerstark seien, heißt es in der Vorlage.

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