Erste Dorfkonferenz in Stockheim ein voller Erfolg

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Jürgen Laufenberg (vorne, rechts) von STIG begrüßte in der Kirche viele Stockheimer, die sich an der ersten Dorfkonferenz beteiligten. Er freute sich über zahlreiche gute Ideen, die die Bürger äußerten.

Kreuzau. In Stockheim wurde jetzt zum ersten Mal eine Dorfkonferenz mit Bürgerinnen und Bürgern des Ortes veranstaltet, um die Themen des dörflichen Zusammenlebens einmal strukturiert zu erfassen. „Dass sich knapp 100 Personen an der Veranstaltung beteiligt haben, zeigt, wie wichtig das Thema den Stockheimern ist und dass ein hohes Interesse an der Gemeinschaft und dem Zusammenleben besteht“, so teilte der Vorsitzende der Veranstalter-Initiative, Jürgen Laufenberg, mit.

Organisiert und vorbereitet wurde die Dorfkonferenz von der Stockheimer Interessengemeinschaft (STIG), die in die Alte Kirche eingeladen hatte. Vorab wurden in einer Arbeitsgruppe die Ziele der Dorfkonferenz erarbeitet und der Ablauf in folgende Themenbereiche eingeteilt: Vereine und Feste, Mehrgenerationenprojekt, Ortsbild und Infrastruktur.

Nach der Begrüßung, der Vorstellung der Ziele einer solchen Konferenz und dem organisatorischen Ablauf wurde zu jedem Themenbereich ein konkretes Projekt anhand einer kurzen Präsentation vorgestellt. Im Anschluss an die Kurzvorstellung wurden die Ideen und Anmerkungen der Stockheimer zur aktuellen Situation behandelt. Man befasste sich mit Fragen wie: „Was ist gut in Stockheim?“ und „Was ist verbesserungswürdig?“ Lösungsvorschläge wurden diskutiert, und es wurde überlegt, wie man die positiven Aspekte sichern und die schwächeren Bereiche verbessern kann.

Durch die aktive Beteiligung der Bürger, die viele Ideen, Gedanken und Aspekte zur Diskussion stellten, konnte eine umfangreiche Basis zusammengestellt werden wie die Bürger derzeit Stockheim wahrnehmen. Dabei war es der STIG auch wichtig, die positiven Bereiche herauszustellen, weil die allzu schnell als selbstverständlich angesehen werden.

Nachdem der Status zu jedem Themenbereich erfasst war, diskutierten die Teilnehmer die Lösungsvorschläge und man einigte sich auf ein Ergebnis, wie die jeweilige Situation verbessert werden kann und wie die guten Gegebenheiten abgesichert werden können. Damit war auch das Ziel der ersten Dorfkonferenz – eine Zusammenfassung des Istzustandes zu erarbeiten – erreicht.

In weiteren Arbeitsgruppen werden jetzt die Ergebnisse zusammengestellt, allen Stockheimern die weitere Diskussion zur Verfügung gestellt und daraus eine Prioritätenliste abgeleitet, nach der die Themen in einer bestimmten Reihenfolge angegangen werden sollen.

Als erstes Fazit kann man schon jetzt feststellen, dass es ein großes Interesse gibt, das Zusammenleben in der dörflichen Gemeinschaft zu stärken, die positiven Projekte aufzugreifen und weiter zu entwickeln. Darin waren sich alle einig: Die sehr engagierte und aktive Beteiligung der Dorfbevölkerung lässt auch den Rückschluss zu, dass man in Stockheim gute Vorschläge erarbeiten wird, um mit einem breit aufgestellten sozialen Engagement die Umsetzung der Projekte zu verwirklichen.

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