Erschließungsträger für Baugebiet in Nideggen gefunden

Von: Gudrun Klinkhammer
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Wolfgang Holzem, Marco Schmunkamp und Dieter Weber (v.li.) unterzeichneten einen Vertrag, der ein wichtiger Schritt für die Entwicklung der Stadt Nideggen ist. Foto: gkli

Nideggen. „Das ist ein wichtiger Vertrag und ein richtiger Schritt, damit sich die Stadt weiterentwickeln kann.“ Nideggens Bürgermeister Marco Schmunkamp nahm in der vergangenen Woche kein Blatt vor den Mund. Er machte seiner Freude Luft, dass sich mit der Firma Holzem GmbH aus Grafschaft ein Erschließungsträger gefunden hat, der eine Fläche von 25.000 Quadratmetern, was 2,5 Hektar entspricht, zwischen dem Discountergebiet vor den Toren Nideggens und dem Schulzentrum in Angriff nimmt.

„Bereits vor zwei Jahren stand die Idee im Raum“, erklärte Wolfgang Holzem im Rathaus während der Vertragsunterzeichnung. Holzem fuhr fort: „Damals war die Nachfrage allerdings noch nicht vorhanden.“

Dieser Zustand scheint sich jedoch zu drehen, denn die Nachfrage ist inzwischen deutlich vorhanden. Schmunkamp meint dazu: „Wir haben den Eindruck, dass es die Menschen wieder auf das Land zieht und sind froh, dass Nideggen in den letzten Jahren die richtigen Schritte unternommen hat, um ein attraktiver Ort zu sein.“

Auf dem insgesamt 2,5 Hektar großen Bauland wurden bereits fünf Parzellen von unterschiedlicher Größe veräußert. Rund 35 der 40 Parzellen von einer Größe zwischen 300 und 700 Quadratmetern sind demnach noch zu erwerben.

Bei dem gesamten Gebiet handelt es sich um Südhang. Von zahlreichen Grundstücken aus öffnet sich der Blick auf die Burg.

In rund fünf Jahren, wenn die Parzellen dann möglichst alle verkauft und die Häuser gebaut sein sollen, werden dann auch die Straßen endausgebaut, die in öffentlicher Hand verbleiben werden. Wolfgang Holzem sieht in dieser Vorgehensweise nur Vorteile: „Die jetzt errichteten Baustraßen erst hinterher fertig zu stellen und nicht jetzt bei der Erschließung hat den Vorteil, dass sie nicht von den Baufahrzeugen kaputt gefahren werden können.“

Schmunkamp und Holzem schwärmen gleichermaßen von der Infrastruktur. Ärzte, Schulen, Kindergärten, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten sowie eine schnelle Anbindung nach Köln, Düren und auch nach Euskirchen seien vorhanden. Dieter Weber, allgemeiner Stellvertreter des Nideggener Bürgermeisters, erklärte zudem, dass Anfang 2017 mit der Erschließung begonnen würde und in zwei verschiedenen Abschnitten gebaut werde.

Da die Stadt Nideggen mit der Firma Holzem einen Erschließungsträger gefunden hat, der das Finanzielle übernehmen wird, fallen für die Stadt keine Kosten an.

Die Preise für die Grundstücke liegen im ortsüblichen Kostenrahmen, wie die Verantwortlichen mitteilen. Wer sich nach einem erschlossenen Baugrundstück in Nideggen erkundigen möchte kann im Rathaus unter Telefon 02427/80917 anfragen. Weitere Informationen erhalten Interessierte auch im Internet.

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