Düren/Linnich/Titz - Ermordete aus Echtz: Verdächtiger Titzer weiter belastet

Ermordete aus Echtz: Verdächtiger Titzer weiter belastet

Von: gego
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Viele Stunden lang hat die Polizei hier untersucht: Hinter diesen Mauern des Gehöfts in Hottorf wurde wahrscheinlich am Ostermontag die 27-Jährige Frau getötet. Dort hat auch einige Jahre der mutmaßliche Täter gelebt. Foto: hfs

Düren/Linnich/Titz. Die Spurensicherung des Landeskriminalamtes hat einen 31 Jahre alten Bauarbeiter aus Titz, der im Verdacht steht, die schwangere 27-jährige Christina F. aus Düren am Ostermontag ermordet zu haben, weiter belastet.

Neue Untersuchungen Anfang Mai hätten die Aussage einer 28-jährigen Titzerin bestätigt, denen zufolge der Bauarbeiter Christina F. auf einem Gehöft in Linnich-Hottorf ermordet habe, teilte Staatsanwalt Peter Jansen am Mittwoch auf Anfrage unserer Zeitung mit. Obwohl der 31-Jährige die Tat leugnet, sei die Staatsanwaltschaft dabei, gegen ihn eine Anklage wegen Mordes vorzubereiten.

Der Bauarbeiter und die 28-jährige Titzerin befinden sich seit Ende April in Untersuchungshaft. Sie soll dem Bauarbeiter beim Planen der Tat und dem Beseitigen der Leiche geholfen haben, sie ist der Beihilfe zum Mord verdächtig. Die Kriminalisten hätten den Hof in Linnich-Hottorf nun zweifelsfrei als Tatort identifizieren können, sagte Jansen, sie hätten Blut und Haare des Opfers gefunden.

Das mögliche Tatmotiv des Bauarbeiters bleibt weiter unklar. Sicher ist lediglich, dass er der Vater des Kindes ist, das die ermordete Christina F. erwartet hatte.

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