Düren - Erinnerungen an alte Zeiten und skurrile Typen im „Komm“

Erinnerungen an alte Zeiten und skurrile Typen im „Komm“

Von: kel
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Beim neunten Mal „Locker vom Hocker“: die „Schweess Fööss“ bei ihrem Auftritt im Keller des „Komm“. Foto: Axel Keldenich

Düren. Wenn die Fans der „Schweess Fööss“ das Stichwort „Locker vom Hocker“ hören, wissen sie, wo es hingeht. So war der Keller im „Komm“ auch beim neunten Konzert unter diesem Motto wieder rappelvoll.

Wie immer bei diesem Anlass hatten die sechs gestandenen Musiker, die seit mehr als 30 Jahren in und um Düren auftreten, zahlreiche Mundartlieder im Programm, bei denen es auch oft um skurrile Typen und Situationen aus der Region geht.

Die Musikrichtungen waren dabei so vielfältig wie die Themen der Texte: Blues, Ballade, Swing, Rock und Beat, Sozialkritik, Erinnerungen an alte Bundeswehrzeiten oder einfach netter „Verzäll“ – Dürens älteste Mundartband beherrscht dies alles. Und da stehen neben Eigenkompositionen und rheinischem Kulturgut auch Versionen auf Dürener Platt von Welthits wie zum Beispiel „Take a Walk on the Wild Side“.

Den roten Faden spinnt dabei das letzte Gründungsmitglied Addy Clemens, der in bewährter Art auf der Bühne „die „Muul schwaad“. Das heißt nicht, dass die anderen nicht zu Wort kämen. Wenn Schlagzeuger Achim Thiem bei vier Liedern nacheinander für das Vorspiel verantwortlich ist, will er das auch gewürdigt wissen, um dann gleich zu sagen, dass er das ja gerne für „seine Begleitband“ macht.

Mehr als zufrieden

Und wenn der „Saunaboy“ ansteht, ist es Gewohnheitsrecht, dass dies ganz allein Helmut Geuenichs Sache ist.

Die Zuhörer waren mit diesem Konzert wieder einmal mehr als zufrieden, und einer von ihnen fasste das am Ende der Veranstaltung so zusammen: „Wenn es jetzt schon Karten für das zehnte Locker vom Hocker gäbe, würde ich sie direkt kaufen.“

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