Erinnerung an das alte Düren
Bernd Heidbüchel ist stolz, Kunstinteressierten anhand Bilder dreier bereits verstorbener Künstler das alte Düren und die Eifel näherzubringen. Foto: dama
Die Gemälde wurden von Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um Originale, die noch nie bei Ausstellungen zu sehen waren. „Es ist sozusagen die einzige Chance für Kunstinteressierte, diese einzigartigen Werke zu sehen. Ich hoffe, dass viele diese Chance auch zu nutzen wissen”, sagte der Inhaber der Galerie, Bernd Heidbüchel.
Als könnte man in die Landschaften hineinspazieren, zeigen die Werke von Hans Beckers Ansichten der Stockheimer Heide und des Hohen Venns. „Beckers ist definitiv einer der bekanntesten Dürener Maler. Auch, wenn er bereits im Jahr 1951 verstorben ist, sagt der Name jedem Kunstbegeistertem etwas”, betonte der Inhaber der Galerie.
Bekannt für oft diffizile und kleinformatige Ölgemälde und wirklichkeitsnahe Zeichnungen, arbeitete Hans Beckers meist im Freien. Noch heute bilden Beckers Sammlungen von Handzeichnungen und Grafiken berühmter Personen den Grundstock der Grafikabteilung im Leopold-Hoesch-Museum. Der Künstler wohnte an der Weierstraße, und sofort erkennt der Betrachter, dass er sich sehr für seine nähere Umgebung interessierte.
So entstanden etwa Gemälde des Glockenstuhls der alten Annakirche und Kohlezeichnungen der Nagelschmiedsgasse. An der anderen Wand wechselt der Stil plötzlich. Klarer und feiner die Linien der einzelnen Abbildungen, Skizzen und Porträts, die den Betrachter staunen lassen.
Josef Offergeld wurde am 21. September 1895 geboren und verbrachte seine letzten Lebensjahre bis 1973 in Abenden. Sein künstlerisches, philosophisches und theologisches Bemühen ist offensichtlich. „An vielen seiner Bilder entdeckt man Randnotizen, die offenbaren, wo das Bild gezeichnet wurde, wie oft es korrigiert worden ist und welche Art von Kritik sich der Künstler selber gegeben hat”, erklärte Heidbüchel. Beinahe erschlagend wirkt Offergelds Gemälde des Dürener Holztores.
Die Werke des dritten Künstlers, Ernst Neumann-Neanders, sprengen den Rahmen der Galerieräume. Einige mussten in Mappen untergebracht werden. Etliche Skizzen von Plakaten, aber auch fertiges Werbematerial des 1954 verstorbenen Künstlers, begeistern auf Anhieb.
Zu sehen sind die Werke in der Valencienner Straße 221 montags bis freitags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr, sowie samstags von 10 Uhr bis 12 Uhr.
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Als könnte man in die Landschaften hineinspazieren, zeigen die Werke von Hans Beckers Ansichten der Stockheimer Heide und des Hohen Venns. „Beckers ist definitiv einer der bekanntesten Dürener Maler. Auch, wenn er bereits im Jahr 1951 verstorben ist, sagt der Name jedem Kunstbegeistertem etwas”, betonte der Inhaber der Galerie.
Bekannt für oft diffizile und kleinformatige Ölgemälde und wirklichkeitsnahe Zeichnungen, arbeitete Hans Beckers meist im Freien. Noch heute bilden Beckers Sammlungen von Handzeichnungen und Grafiken berühmter Personen den Grundstock der Grafikabteilung im Leopold-Hoesch-Museum. Der Künstler wohnte an der Weierstraße, und sofort erkennt der Betrachter, dass er sich sehr für seine nähere Umgebung interessierte.
So entstanden etwa Gemälde des Glockenstuhls der alten Annakirche und Kohlezeichnungen der Nagelschmiedsgasse. An der anderen Wand wechselt der Stil plötzlich. Klarer und feiner die Linien der einzelnen Abbildungen, Skizzen und Porträts, die den Betrachter staunen lassen.
Josef Offergeld wurde am 21. September 1895 geboren und verbrachte seine letzten Lebensjahre bis 1973 in Abenden. Sein künstlerisches, philosophisches und theologisches Bemühen ist offensichtlich. „An vielen seiner Bilder entdeckt man Randnotizen, die offenbaren, wo das Bild gezeichnet wurde, wie oft es korrigiert worden ist und welche Art von Kritik sich der Künstler selber gegeben hat”, erklärte Heidbüchel. Beinahe erschlagend wirkt Offergelds Gemälde des Dürener Holztores.
Die Werke des dritten Künstlers, Ernst Neumann-Neanders, sprengen den Rahmen der Galerieräume. Einige mussten in Mappen untergebracht werden. Etliche Skizzen von Plakaten, aber auch fertiges Werbematerial des 1954 verstorbenen Künstlers, begeistern auf Anhieb.
Zu sehen sind die Werke in der Valencienner Straße 221 montags bis freitags von 10 Uhr bis 12.30 Uhr und von 15 Uhr bis 18 Uhr, sowie samstags von 10 Uhr bis 12 Uhr.




